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Startchancen-Programm: Acht Schulen profitieren
24. Januar 2025 Von NN-Online · Niederrhein

Startchancen-Programm: Acht Schulen profitieren

Im Kreis Wesel dürfen sich acht Schulen über eine Förderung freuen

KREIS WESEL. Acht Schulen im Kreis Wesel profitieren jetzt vom Startchancen-Programm der Bundesregierung. Im vergangenen Jahr haben sich Bund und Länder auf dieses Investitionspaket verständigt. Das Programm hat in den kommenden zehn Jahren ein Gesamtvolumen von 20 Milliarden Euro, mit denen bundesweit 4.000 Schulen in herausfordernden sozialen Lagen gefördert werden sollen.

„Das ist die größte Förderung, die Schulen in Deutschland jemals erhalten haben und hilft den Schülerinnen und Schülern ganz direkt“, sagt Jan Dieren, Bundestagsabgeordneter der SPD im Kreis Wesel. „Davon profitieren Schulen in unseren Städten nun schon zum zweiten Mal ganz konkret“, sagt Kevin Waldeck, der wie Dieren im Kreis Wesel für die SPD für den Bundestag kandidiert. Bereits in einer ersten Förderrunde im vergangenen Jahr erhielten fünf Schulen aus dem Kreis Geld aus dem Förderprogramm.

Mit den Mitteln können die Schulen beispielsweise in Ausstattung und Gebäude investieren. Ebenso können mehr Stunden für die Schulsozialarbeit finanziert werden.

Die acht im Kreis Wesel geförderten Schulen sind die Gemeinschaftsgrundschule Gartenschule in Dinslaken, die Gemeinschaftsgrundschulen Annastraße, Gebrüder-Grimm-Schule, Eschenburg, Lindenschule und Meerbeck in Moers, die Grundschule am Annaberg in Rheinberg sowie die Gemeinschaftsgrundschule Innenstadt in Wesel. So geht es aus einer aktuellen Vorlage des NRW-Schulministeriums hervor.

Vor Ort finden nun Gespräche mit den ausgewählten Schulen und Schulträgern statt, um den konkreten Einsatz der Förderung abzuklären. Verteilt wird das Geld dabei vornehmlich nach sozialen Kriterien. „Mit dem Programm investieren wir nicht nur in Bildung, sondern auch in mehr Chancengerechtigkeit, da, wo es besonders notwendig ist.“, sagt Dieren.

Waldeck appelliert, das Programm über die Bundestagswahl am 23. Februar hinaus fortzuführen: „Es ist gut, dass in zwei Auszahlungsrunden nun bereits 13 Schulen im Kreis Wesel berücksichtigt werden. Doch das Programm muss weiterlaufen, damit noch mehr Schulen im Kreis Wesel profitieren. Denn Bedarf besteht fraglos auch an anderen Standorten.“

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