Starkes Zeichen für Nachwuchs, Integration und Fairness
Doragon-Cup für den Judonachwuchs am unteren Niederrhein
EMMERICH. Der Doragon-Cup hat einmal mehr seine Bedeutung für den Judonachwuchs am unteren Niederrhein unter Beweis gestellt. Mit beeindruckender Beteiligung, starken sportlichen Leistungen und einer rundum gelungenen Organisation wurde die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg.
Rund 180 Kinder und Jugendliche aus neun Judovereinen traten in insgesamt 43 Pools gegeneinander an und sorgten für spannende Kämpfe. Der Ablauf der Veranstaltung war dabei klar strukturiert: Nach einem gemeinsamen Aufwärmen folgte die offizielle Eröffnung durch Bürgermeisterin Claudia Lindlahr, bevor die Wettkämpfe begannen und schließlich in einer feierlichen Siegerehrung mündeten.
Aus sportlicher Sicht setzte vor allem der ausrichtende Verein ein deutliches Ausrufezeichen: Die BGS Emmerich sicherte sich mit 359 Punkten souverän den ersten Platz in der Vereinswertung. Mit insgesamt 24 ersten Plätzen, 16 zweiten Plätzen und zehn dritten Plätzen zeigte der Verein eine außergewöhnliche Breite in der Leistungsentwicklung seiner Nachwuchsjudoka. Auf den weiteren Plätzen folgten das Judoteam Voerde sowie der KSV Moers, die ebenfalls starke Leistungen präsentierten.
Doch der Doragon-Cup war weit mehr als ein reines Turnier. In ihrer Eröffnungsrede betonte Bürgermeisterin Lindlahr die besondere Bedeutung des Judosports für Gemeinschaft und persönliche Entwicklung. Werte wie Respekt, Mut und Fairness stünden im Mittelpunkt. Eigenschaften, die die jungen Sportlerinnen und Sportler nicht nur auf der Matte, sondern auch im Alltag prägten. Besonders hervorgehoben wurde die integrative Kraft des ausrichtenden Vereins, der Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringt und aktiv zur Gemeinschaft in Emmerich beiträgt.
Ein entscheidender Grund für den reibungslosen Ablauf war das große Engagement der zahlreichen Helferinnen und Helfer. Ob beim Aufbau, an der Cafeteria, als Kampfrichter oder bei der medizinischen Betreuung, überall griffen die Abläufe ineinander. Auch hinter den Kulissen zeigte sich die Professionalität des Teams: strukturierte Kampfrichtertische, funktionierende Logistik und ein schneller Auf- und Abbau sorgten dafür, dass sich Sportler und Zuschauer ganz auf das Geschehen konzentrieren konnten.
Neben allen sportlichen Erfolgen blieb vor allem eines in Erinnerung: die Fairness und der Einsatz der jungen Judoka. Jeder Kampf wurde mit Respekt geführt, Niederlagen wurden akzeptiert, Siege bescheiden gefeiert, ganz im Sinne der Werte des Judosports. Der Doragon-Cup 2026 hat damit erneut gezeigt, was möglich ist, wenn Engagement, sportlicher Ehrgeiz und Gemeinschaft zusammentreffen. Für viele der Teilnehmenden war es nicht nur ein Wettkampf, sondern ein wichtiger Schritt in ihrer persönlichen und sportlichen Entwicklung.