Stadtfest: TV Rees versucht einen „Spenden-Marathon“
Aktion vor dem Rheinlauf unter dem Motto: „Einer läuft, einer spendet“
Auf einem Laufband können Besucher sich mal selbst im Laufen versuchen und eine beliebige lange Strecke in Wunschgeschwindigkeit zurücklegen. „Da ja keiner allein auf dem Stadtfest ist, können die Begleitpersonen dann für jede gelaufene 100 Meter einen vorher festgelegten Betrag in unsere Spendenbox werfen“, erläutert Michael Isselburg vom Orga-Team des Rheinlaufs die Aktion. „Vielleicht schaffen wir gemeinsam in den sieben Stunden des Stadtfestes ja die Marathondistanz von 42,195 Kilometern auf dem Laufband. Dann wäre es ein echter Spenden-Marathon.“ Alle Läufer haben am Ende die Chance, einen von fünf Startplätzen für den ersten Reeser Rheinlauf zu gewinnen.
Die gesammelten Spenden kommen dem Reeser Verein „Fremde werden Freunde“ zugute. Der Verein will eine Laufgruppe für geflüchtete Menschen – vor allem Frauen – ins Leben rufen, die dann auch am Reeser Rheinlauf teilnehmen werden. Für die Laufgruppe werden noch Laufkleidung und entsprechende Schuhe benötigt. Dafür sollen die Spendengelder verwendet werden.
Alle anderen Besucher können sich am Stand des TV Rees über den Rheinlauf und seine Strecken informieren. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich direkt vor Ort einen Startplatz für die neue Laufveranstaltung in der Rheinstadt zu sichern.