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Bereit und kostümiert freuen sich die Schauspieler von „Drosselgasse 12a“ auf ihren Auftritt.NN-Foto: J. Kurschatke
24. Februar 2024 · Jacqueline Kurschatke · Geldern

Spektakel in der Drosselgasse

Berufskolleg Liebfrauenschule präsentiert das neue Schulmusical vom 9. bis 16. März in Geldern

GELDERN. Einmal jährlich führen die Stufen 12 und 13 des Berufskollegs Liebfrauenschule ein Musical auf. Diesen Frühling dürfen sich begeisterte Zuschauer auf die „Drosselgasse 12a“ freuen. Das Stück bringt die Bewohner eines Mehrfamilienhauses an ihre Grenzen, als sich dort zwei Neuankömmlinge einnisten, die ein fatales Spiel miteinander spielen. Die Premiere findet am Samstag, 9. März, in der Aula der Liebfrauenschule in Geldern statt. Der Vorverkauf läuft.

Es ist viel los in der Pausenhalle der Liebfrauenschule. Alle mitwirkenden Schauspieler und Tänzer bereiten sich in Gruppen auf einen langen Tag der Probe vor. Freitags von 14 bis 22 Uhr. „Etwa 120 Menschen sind hinter und vor den Kulissen an dem Stück beteiligt. Wir haben Tanzgruppen, den Bühnenbau, Requisiten, Maskenbildner. Es ist viel Bereitschaft, Leidenschaft und Hingabe nötig, um so ein Musical auf die Beine zu stellen“, erklärt Lehrer Thomas Cöhnen. Jedes Stück wird von ihm und seiner Kollegin Ursula Funke selbst produziert. Sie schreiben nicht nur das Skript, sondern führen auch Regie. Dabei unterscheidet sich der Ablauf der Produktion von dem anderer Musicals. „Wir führen zuerst Castings durch und schreiben das Stück danach. Die Schüler bekommen dabei die Chance, ihre Talente zu zeigen. Sie müssen zum Beispiel etwas vorsingen. Die Rollen können dann individuell angepasst werden“, wie Cöhnen weiter erläutert.

Für „Drosselgasse 12a“ wurden rund 15 Rollen vergeben. „Wir stellen hier einen Querschnitt der Gesellschaft dar. Überspitzt und mit vielen Klischees. Es gibt eine Studenten-WG, ein älteres Ehepaar und viele mehr. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit.“ Und jeder Charakter reagiere schließlich anders auf die beiden Zugezogenen: Frau Schwarz und Flink. „Frau Schwarz und Flink symbolisieren gemeinsam gut und böse. Sie spielen schon immer ein Spiel miteinander, welches das Leben der Menschen um sie herum auf den Kopf stellt“, beschreibt Cöhnen. Was die beiden Hauptfiguren mit den Bewohnern des Hauses anstellen, finden die Zuschauer erst bei den insgesamt sechs Vorstellungen heraus.

Die Schüler sehen der Premiere positiv entgegen. Für die meisten ist das Theaterspielen ein Hobby geworden. So zum Beispiel für Eva Kolmans. Sie spielt den Senior Achim. Einen Vogelkundler, der mit seiner Frau in der Drosselgasse 12a wohnt. „Achim ist sehr lustig und sagt immer genau, was er denkt. Ich kann mich selbst mit seinem Humor identifizieren“, beschreibt die Schülerin. Auch dass sie einen Mann spielen kann, gefällt Eva an der Rolle: „Ich mag es in immer neue Charaktere zu schlüpfen und Dinge auszuprobieren, die ganz anders sind als ich. Dazu gehört auch, einen Mann zu spielen.“

Flink wird von Jil Daemen gespielt. Passend zu der Persönlichkeit ihres Charakters trägt sie eine Robe mit goldenen Ornamenten und Glitzersteine, die sich über ihre gesamte Gesichtshälfte ziehen. Das Aufkleben allein habe zweieinhalb Stunden gedauert. An Flink gefällt Jil besonders seine offene Art: „Flink ist eine sehr freudvolle Person und verspielt. Darin erkenne ich mich wieder. Ich mag, dass wir in unserem Theaterstück einen großen Mix aus Charakteren haben der einerseits die Realität echter Menschen zeigt, andererseits aber auch Charaktere, die bunt sind.“

Einlass für die Vorstellungen ist an allen Spieltagen jeweils um 18.30 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr. Tickets für die Termine am 9., 10., 13., 14., 15. und 16. März, gibt es bei Bücher Keuck und im Bücherkoffer in Geldern, sowie in der Liebfrauenschule. Die Eintrittspreise liegen zwischen zehn und zwölf Euro.

Jacqueline Kurschatke

Bereit und kostümiert freuen sich die Schauspieler von „Drosselgasse 12a“ auf ihren Auftritt.NN-Foto: J. Kurschatke

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