So viel Herzlichkeit und so viel Mensch
Premiere des Films für die TheaterWerkstatt von Haus Freudenberg begeistert
Unter dem Titel „Macke, Herz, Theater“ hat er die TheaterWerkstatt unter Leitung von Anna Zimmermann-Hacks von der Idee bis zur Aufführung zu „20.000 Meilen unter dem Meer“ in 2023 und 2024 begleitet und gefilmt. Komplett ohne Moderation zeigt dieser Dokumentarfilm, der noch in der Bearbeitung steckt, das, was die TheaterWerkstatt ausmacht: die Liebe zu den Menschen. Und das, was an Arbeit, Engagement, Ideen und unzähligen Stunden dahintersteckt – ungeschönt, ungeschminkt und einfach echt. Er lässt die TheaterWerkstatt selbst sprechen und zeigt sie so, wie sie ist. Satte 470 Stunden Filmmaterial, vom ersten Treffen des Schauspielteams über die Rollenvergabe, die etlichen Proben, den Bau des Bühnenbildes, die Musik bis hin zur Aufführung und so viel mehr, sind von Jürgen Lenz filmreif zusammengebracht worden. „Es ist bemerkenswert, wie Jürgen Lenz es geschafft hat, die stetige Entwicklung der TheaterWerkstatt aufzuzeigen und uns von der Theorie bis zur Praxis so zu präsentieren, wie wir wirklich sind. Das ist sensationell“, sagt das Mitglied des Gremiums „TheaterWerkstatt“ Christoph Gerhards (Team Bühnenbau) und spricht damit allen Beteiligten aus der Seele. „Diese Geschichte so vor Augen geführt zu bekommen, verdeutlicht einmal mehr, wie ein einst kleines Projekt zu einer echten Institution geworden ist“, unterstreicht Barbara Stephan, Geschäftsführerin von Haus Freudenberg. Bühnenbildbauer und ebenfalls Gremiumsmitglied der TheaterWerkstatt, Klaus Mecklenburg, war es, der durch eine langjährige Freundschaft zu Jürgen Lenz den Kontakt herstellte. „Eigentlich sollten die Schauspieler lediglich ein wenig gefilmt werden, damit sie sich selbst während der Proben einmal sehen können“, schildert Jürgen Lenz nach der Aufführung. „Dann habe ich diese Truppe kennengelernt und dacht nur ‚wow‘ – so viel Herzlichkeit und so viel Mensch, daraus machen wir einen Dokumentarfilm.“ Gesagt, getan – und das an 47 Drehtagen. Demnächst soll das fertig gestellte Material bei Dokumentarfilmfestivals eingereicht und – möglicherweise in rund anderthalb Jahren – auch öffentlich gemacht werden.