Selbstfürsorgetag für pflegende Angehörige
Fachliche Impulse am 19. September in Weeze
WEEZE. Wer einen Angehörigen pflegt, übernimmt täglich Verantwortung – und stellt die eigenen Bedürfnisse dabei häufig hinten an. Der Selbstfürsorgetag für pflegende Angehörige am Samstag, 19. September, möchte deshalb von 10 bis 12 Uhr Raum zum Durchatmen, Austauschen und Kraftschöpfen geben.
Der Tag wird gemeinsam vom Caritasverband Geldern-Kevelaer, der Caritas-Tagespflege Weeze und dem Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Kreis Kleve des Landesverbandes Alzheimer Gesellschaften NRW organisiert. Die Veranstaltung findet in der Caritas-Tagespflege Weeze, Königsbergerstraße 13–15, in Weeze statt und richtet sich an pflegende Angehörige und Interessierte. Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Anmeldung wird erbeten.
Fachliche Impulse
Im Mittelpunkt stehen zwei fachliche Impulse. Kateryna Lamers vom Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Kreis Kleve spricht zum Thema „Resilienz im Pflegealltag“ und zeigt auf, wie pflegende Angehörige eigene Kraftquellen erkennen, ihre Widerstandskraft stärken und Unterstützung annehmen können.
Anschließend widmet sich Marie Spee, Psychologin und Psychotherapeutin, dem Thema „Selbstfürsorge als Ressource für Pflegende Angehörige“. Dabei geht es unter anderem darum, eigene Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und Selbstfürsorge als wichtige Grundlage für einen langfristig bewältigbaren Pflegealltag zu verstehen.
Neue Selbsthilfegruppe
Der Selbstfürsorgetag ist gleichzeitig Auftakt zur Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige in der Caritas-Tagespflege Weeze. Die Gruppe soll künftig einen regelmäßigen Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und Begegnung bieten.
Das erste Gruppentreffen findet am Dienstag, 29. September, um 16.30 Uhr statt. Danach trifft sich die Gruppe jeden vierten Dienstag im Monat von 16.30 bis 18 Uhr in der Caritas-Tagespflege Weeze.
Anmeldung zum Selbstfürsorgetag: Telefon 02837/6649177; E-Mail: rebecca.worschischek@caritas-geldern.de.
Die Veranstalter laden herzlich dazu ein, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und gleichzeitig den ersten Schritt in eine Gemeinschaft zu machen, die pflegende Angehörige stärkt und ihnen zeigt: Mit den Herausforderungen des Pflegealltags muss niemand allein bleiben.