„Schwarz auf Weiß“
Abschlusspräsentation im ArToll Kunstlabor
BEDBURG-HAU. Am Sonntag, 22. Februar, sind Besucher von 14 bis 18 Uhr zur Abschlusspräsentation des Zeichensymposiums des Künstlerkollektivs „Schwarz auf Weiß“ ins ArToll Kunstlabor, Zur Mulde 10, eingeladen.
Dort sind neue Arbeiten von sieben Zeichnern zu entdecken, die seit dem 13. Februar im Rahmen des Symposiums arbeiten. Zum Künstlerkollektiv „Schwarz auf Weiß“, das drei Gäste zu ihrem Projekt eingeladen hat, gehören Daniela Baumann, Christoph Heek, Christian Paulsen und Werner Ryschawy. Geprägt ist das Projekt von einem intensiven Austausch im weiten Feld der zeichnerischen Ausdrucksformen. Wobei das Zeichnen auch mal mit der Schere erfolgen kann, wie bei Dieter Call aus Aachen, der abstrakte Scherenschnitte anfertigt. Als Gäste sind in diesem Jahr, neben Dieter Call, Claudia Maas und Doris Scheuermann dabei. Die großformatigen Zeichnungen von Claudia Maas aus Krefeld zeigen informelle Strukturen. Die Künstlerin Doris Scheuermann aus Bonn experimentiert mit den Texturen von zerknitterten und gefalteten Papieren. Mit großformatigen Zeichnungen, auf denen Formen aus Linien an plastisch wirkende Knäuel erinnern, ist Daniela Baumann aus Düsseldorf zurzeit beschäftigt. Werner Ryschawy aus Gelsenkirchen experimentiert mit Monotypien, die aus den Bildrändern herauszuwachsen scheinen. Christoph Heek aus Kleve zeichnet mit Tusche abstrakte, dynamische Strukturen, die er zum Teil mit Tape collagiert. Zudem sind Zeichnungen von Christian Paulsen aus Essen zu entdecken, in dessen Arbeiten Landschaften aufzutauchen scheinen, und der für regelmäßige Besucher des ArToll kein Unbekannter ist. Die Künstler sind am Sonntag vor Ort und freuen sich auf einen anregenden Austausch mit dem Publikum.