Schulte-Staade-Stiftung unterstützt Theodosius-Chor
Zuwendung wird für Probenarbeit und Fahrtkosten verwendet
Im Jahre 1976 trat der damalige Domkapitular und Pastor Schulte Staade an den Kevelaerer Männer-Gesang Verein mit der Bitte heran, in der Marienbasilika Ostkirchengesänge in Originalsprache zu singen, und wurde damit quasi zum Vater eines neuen Chores. 1978 schenkte er dem Chor eine Ikone mit der Darstellung des Theodosius von Kiew, der dann Namensgeber wurde. Der Theodosius-Chor, ein Sonderchor mit Sängern des KMGV und Gastsängern, gestaltet in jedem Jahr zum Ostkirchentag in der Basilika den Gottesdienst musikalisch mit. Seit einigen Jahren singt der Chor auch im Kaiserdom zu Frankfurt beim ökumenischen Gedenkgottesdienst für die Opfer des Holodomor in der Ukraine unter der Herrschaft von Stalin. Die Probenarbeit ist sehr aufwendig. Um eine gewisse Qualität zu erreichen und zu halten, wurde 2018 für den Chor ein eigener Dirigent engagiert. Für Probenarbeit und Fahrtkosten entstehen dem Theodosius-Chor in jedem Jahr Kosten im unteren vierstelligen Bereich, die vom KMGV getragen werden. Da zum Stiftungszweck der Schulte Staade-Stiftung „auch die Pflege des kirchlichen Liedgutes und des Chorgesangs“ gehört, durften sich die Sänger jetzt für die finanzielle Unterstützung durch die Schulte Staade-Stiftung bedanken.
Der nächste Auftritt für den Theodosius-Chor ist am 23. November im Bonner Münster zum Gedenken an den Holodomor. Die Proben sind mittwochs ab 18 Uhr im Mechelhaus in Kevelaer und beginnen am 23. Oktober. Gastsänger sind herzlich willkommen, besonders, wenn sie der ukrainischen Sprache mächtig sind.