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Konnten Kinderaugen zum Strahlen bringen (v.l.): Ines Reiss (KKN), Ellen Rütter (KKN), Barbara Kipfelsberger (KSB) und Dr. Ursula Figura (KSB). Foto: KSB/KKN
11. März 2026 Von NN-Online · Kleve

Schulranzen und Starterpaket für Erstklässler

Kinderschutzbund Kleve und Klever Kinder Netzwerk geben Starthilfe

KLEVE. Dass der Kinderschutzbund Kleve und das Klever Kinder Netzwerk Kinderaugen zum Strahlen bringen können, haben beide Vereine in den letzten Jahren schon einige Male bewiesen. Auch in diesem Jahr war es wieder soweit, bisher konnte 45 Kindern ein nagelneuer Schulranzen mit entsprechendem Inhalt übergeben werden.

Die Mitarbeiter des Kinder Netzwerks, Ellen Rütter, Ines Reiss und André van de Louw, und die des Kinderschutzbundes, Barbara Kipfelsberger und Dr. Ursula Figura, konnten den Kindern und Eltern bei der Übergabe der Schulranzen wichtige Hinweise zum Tragen geben. So wurden die Ranzen nach den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder eingestellt und gezeigt, wie die Einstellung mit dem Wachstum der Kinder angepasst werden kann oder eigentlich besser: muss. Die Auswahlkriterien der Kinder richteten sich dabei eher nach Aussehen und Farbe und nicht so sehr nach dem ergonomischen Tragekomfort. Den Kindern machte es sichtbar große Freude, sich ganz allein einen Ranzen aussuchen zu dürfen.

Das manche Erstklässler manchmal eine Starthilfe brauchen, ist dem Kinderschutzbund und dem Kinder Netzwerk seit Jahren bekannt. So wurde wieder in einer Gemeinschaftsaktion mit den Kitas und den Grundschulen in der Stadt Kleve ein „Starthilfe-Paket“ für Erstklässler zusammengestellt, das insgesamt fast 120 Kindern zugutekommen wird. Nach den Sommerferien starten über 500 i-Dötzchen an den sieben Grundschulen der Stadt Kleve ihre Bildungslaufbahn. Den Kindern bzw. deren Familien wurde über die Kindertages-stätten angeboten, einen Schulranzen zu bekommen, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Darüber hinaus werden den Kindern wieder zehn nützliche und für den neuen Schulalltag wichtige Dinge wie Buntstifte, Farbkasten, Radiergummi und vielem mehr zu einem späteren Zeitpunkt über die Kitas in einer „Kinderrechte-Tasche“ übergeben.

Das Recht auf Bildung ist eines von vielen Kinderrechten, auf die der Kinderschutzbund und auch das Klever Kinder Netzwerk aufmerksam macht. Diesem Recht Ausdruck zu verleihen und weiteren Rechten Gehör zu verschaffen, ist eine der wichtigsten Aufgaben des KSB und des KKN. Auch die Bedeutung einer kindergerechten Ernährung wird durch weitere Initiativen und Aktionen des Bündnisses betont.

Dass dabei die Umsetzung dieser Rechte nicht völlig abhängig gemacht werden darf von den materiellen Bedingungen der Familien, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Ebenso ist es aber Teil unserer Realität, dass das Thema „Kinderarmut“ auch vor den Toren Kleves nicht Halt macht. Hier wird das Bündnis aus dem Kinderschutzbund Kleve und dem Klever Kinder Netzwerk durch die Koordinierung ihrer Hilfsangebote weiterhin wirksam tätig und präsent sein.

Konnten Kinderaugen zum Strahlen bringen (v.l.): Ines Reiss (KKN), Ellen Rütter (KKN), Barbara Kipfelsberger (KSB) und Dr. Ursula Figura (KSB). Foto: KSB/KKN

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