Schulleiter Tilman Latzel hat es wieder getan
Er absolvierte in Berlin den Inliner- und den Läufer-Marathon
Auch in diesem Jahr lief er für einen guten Zweck und suchte im Vorfeld für seinen „Charity-Walk“ Sponsoren, die die einzelnen Kilometer des Marathons symbolisch für einen beliebigen Betrag kaufen konnten. Dieses Mal ging es um die Finanzierung einer Boulderwand, die im Zuge der Schulhofsanierung aufgestellt werden soll. Und er selbst stellte seine Zeit auf den Prüfstand und wettete um die Erhöhung des Spendenbetrages um 1% pro Minute, sollte er die beiden Marathons nicht in einer Gesamtzeit von sieben Stunden bewältigen.
Besonderheit in diesem Jahr war das 50-jährige Jubiläum des Marathons, was dazu führte, dass er, zusammen mit seiner Frau dieses Jahr mit fast 60.000 anderen Läufern an den Start ging.
„Einzigartig und phantastisch“, beschreibt der Pädagoge die Stimmung, die ihn an den beiden Tagen durch Berlin begleitet und getragen hat, „man hatte von Anfang bis Ende eine Gänsehaut mit dem Höhepunkt beim Durchlaufen des Brandenburger Tores.“ und dieses Gefühl hatte er dann zweimal.
Dass er am Ende seine Zielzeit um zehn Minuten überschritt, ärgerte ihn in keiner Weise, im Gegenteil: „Am liebsten wäre ich noch eine Stunde gelaufen, um diese Atmosphäre weiter genießen zu können.“ Schlussendlich war er aber froh, am Samstag nach 1:52 Stunde bei den Inlinern und am Sonntag nach 5:18 Stunden in der Läuferkonkurrenz ins Ziel gekommen zu sein, denn schwere Beine habe er dann doch schon gehabt.
Am Montagmorgen ging es dann wieder Richtung Niederrhein. Insgesamt wurden über 500 Euro gespendet, zusammen mit seinem Wetteinsatz sind rund 560 Euro als Spenden bei diesem Charity-Walk zusammengekommen.
Aber eine Überraschung hatte der Sportlehrer dann doch noch: Unter allen, die einen Kilometer erstanden und ihn somit unterstützt haben, verlost er die Medaille vom 50. Berlin-Marathon, die er als Finisher erhalten hat.