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Verwaltung, Schule und Politik haben sich vor Ort gemeinsam ein Bild von den neuen Schulhöfen gemacht. Hier stehen die Vertreter im noch gesperrten Schwebebalken-Bereich. NN-Foto: SP
20. Januar 2026 · Sabrina Peters · Kalkar

Schulhöfe in Kalkar sind früher fertig als geplant

Die Stadt Kalkar hat eine Million Euro in neue Aufenthaltsqualität investiert

KALKAR. Die Kalkarer Schüler dürfen sich schon früher als gedacht freuen: Die Neugestaltung der Schulhöfe der Städtischen Realschule und des Jan-Joest-Gymnasiums konnte bereits Ende November fertiggestellt werden. Sie wurden mit neuen Sport- und Spielgeräten aufgewertet. „Wenn ich an meine eigene Schulzeit zurückdenke: Wir hatten hier nur eine Tischtennisplatte. Die neuen Sport- und Spielgeräte hätten auch mir damals Spaß gemacht“, sagte Alexandra Schacky, Bürgermeisterin der Stadt Kalkar beim offiziellen Pressetermin zur Eröffnung.

Eigentlich war geplant, dass beide Schulhöfe erst Ende März dieses Jahres fertiggestellt werden könnten. Doch die Arbeiten fanden ihr Ende tatsächlich schon Ende November. Sowohl der Schulhof der Städtischen Realschule als auch der Schulhof des Jan-Joest-Gymnasiums haben jeweils eine neue Kletterspinne erhalten. Zudem wurden zusätzliche Sitzmöglichkeiten und Tischgruppen geschaffen, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

Auf dem Schulhof der Realschule wurden außerdem mehrere unterschiedlich hohe Schwebebalken installiert, die zum Balancieren, aber auch zum gemütlichen Hinsetzen genutzt werden können. Sie sind zurzeit allerdings noch eingezäunt und damit für die Schüler gesperrt. Witterungsbedingt könne dieser Bereich erst im Mai eröffnet werden, nachdem die Einsaaten rundherum angewachsen seien, wie Thomas Mülling von der Stabsstelle Gebäudemanagement der Stadt Kalkar vor Ort informierte. Der Rasen müsse schließlich erst noch gedeihen, bevor er begangen werden könne. Im Sommer sollen hier zudem bereits neugepflanzte Sanddorn-Bäume für Schattenbereiche sorgen – etwas, was sich die Realschule auch vorab gewünscht hatte.

Auch Wünsche des Gymnasiums wurden erfüllt: So wurde der Schulhof eingezäunt, um unter anderem Vandalismus vorzubeugen. Diese Maßnahme solle auch verhindern, dass die Rasenfläche des Gymnasiums weiterhin als Hundewiese – oder besser gesagt als Hundeklo – genutzt werde. Des Weiteren wurde ein Großteil der Wegflächen im Bereich des Gymnasiums erneuert, da diese noch aus dem Anfang der 1970er Jahre stammten. „Diese Maßnahme machte am Ende einen Großteil der Kosten aus“, verriet Mülling. Die Gesamtkosten für beide Schulhöfe würden sich auf etwas mehr als eine Million Euro belaufen. Neben den Anschaffungskosten für alle Spielgeräte hätten besonders die Erd- und Tiefbauarbeiten viel Geld beansprucht.

Beide Schulhöfe konnten in ihrer Größe allerdings erhalten werden. Bereits im Sommer vergangenen Jahres erhielten beide Schulen zudem jeweils einen Sportcage, in dem verschiedene Sportarten ausgeübt werden können. Außerhalb der Schulzeiten stehen diese Anlagen auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Da diese Anlagen zum Großteil mit Mitteln des Strukturförderprogramms des Landes finanziert wurden, war die öffentliche Zugänglichkeit auch eine Forderung für den Erhalt der finanziellen Mittel. Bislang blieben die Anlagen aber von Vandalismus verschont, wie die Stadt Kalkar bestätigt. Beide Anlagen würden zwar rege genutzt werden, aber auch sauber und ordentlich verlassen werden.

Sabrina Peters
So eine Kletterspinne steht auf beiden Schulhöfen. Hier ist sie aufdem Schulhof des Gymnasiums zu sehen. Im Hintergrund lassen sich noch die neuen gepflasterten Wegeflächen sowie die neuen Sitzgelegenheiten erkennen. NN-Foto: SP

So eine Kletterspinne steht auf beiden Schulhöfen. Hier ist sie aufdem Schulhof des Gymnasiums zu sehen. Im Hintergrund lassen sich noch die neuen gepflasterten Wegeflächen sowie die neuen Sitzgelegenheiten erkennen. NN-Foto: SP

Verwaltung, Schule und Politik haben sich vor Ort gemeinsam ein Bild von den neuen Schulhöfen gemacht. Hier stehen die Vertreter im noch gesperrten Schwebebalken-Bereich. NN-Foto: SP

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