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Die Radikalität dieser Arbeiten liegt darin, dass Materialien lose auf dem Boden verteilt werden – sie werden geworfen, gelegt, gestapelt, gesiebt – ohne Sockel, ohne großen materiellen Wert und gleichsam fast ohne jede materielle Substanz. NN-Foto: Rüdiger Dehnen
24. Mai 2025 Von NN-Online · Kleve

Rundgang mit Susanne Titz und Harald Kunde

Führung durch die Ausstellung „Barry Le Va: In a State of Flux“

KLEVE. Am Dienstag, 27. Mai, um 19.30 Uhr werden Susanne Titz, Direktorin des Museum Abteiberg in Mönchengladbach, und Harald Kunde, Direktor des Museum Kurhaus Kleve, einen Rundgang durch die Ausstellung „Barry Le Va: In a State of Flux“ anbieten. Das Museum Abteiberg hat 1989 die wegweisende Ausstellung „Glas, Geschosse, Beile, 1968-1970“ gezeigt, die viele der Arbeiten präsentierten, die heute auch im Museum Kurhaus Kleve zu sehen sind. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Kunstmuseum Liechtenstein und der Fruitmarket Gallery in Edinburgh. Es ist die erste Retrospektive nach dem Tod des Künstlers und konzentriert sich auf ortsspezifische Installationen mit Glas, Filz und Kreide sowie auf seine Zeichnungen. Barry Le Va (1941-2021) gilt als Erneuerer der Skulptur nach 1960 und als ein bedeutender Vertreter der Process Art. Die Ausstellung „In a State of Flux“ zeigt auf, wie der Künstler die Geschlossenheit der skulpturalen Form aufbrach und das Prinzip der Veränderung und Instabilität in sein Werk integrierte. Bereits 1966 begann Le Va mit der Schaffung von sogenannten „Scatter Pieces“ auf dem Boden, welche Künstler wie Richard Serra entscheidend beeinflussten. Die Radikalität dieser Arbeiten liegt darin, dass Materialien lose auf dem Boden verteilt werden – sie werden geworfen, gelegt, gestapelt, gesiebt – ohne Sockel, ohne großen materiellen Wert und gleichsam fast ohne jede materielle Substanz. „Die meisten seiner Stücke entstehen vor Ort und werden nach der Ausstellung weggekehrt, aufgesaugt oder weggeschmissen“ beschreibt der Kölner Galerist Rolf Ricke die Vorgehensweise des Künstlers. Die Teilnahme an der Führung ist frei. Im Anschluss wird es bei einem geselligen Beisammensein im Café Moritz auf der Dachterrasse des Museum Kurhaus Kleve Gelegenheit zum Austausch und zu Gesprächen geben.

Die Radikalität dieser Arbeiten liegt darin, dass Materialien lose auf dem Boden verteilt werden – sie werden geworfen, gelegt, gestapelt, gesiebt – ohne Sockel, ohne großen materiellen Wert und gleichsam fast ohne jede materielle Substanz. NN-Foto: Rüdiger Dehnen

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