Rund 70 Radler aus zehn Kolpingsfamilien waren dabei
Drittes bundesweites Fahrradwochenende der Kolpingsfamilien noch gefragter und klimatisch wertvoll
GELDERN. Bereits zum dritten Mal hat die Kolpingsfamilie Geldern das bundesweite Fahrradwochenende ausgerichtet. In diesem Jahr hat sich die Teilnehmerzahl noch einmal gesteigert. So konnte der Vorsitzende Michael Gawellek am Freitagabend rund 70 Radler aus zehn Kolpingsfamilien begrüßen.
Gestartet wurde am Nachmittag im Pfarrheim von St. Maria Magdalena Geldern mit Kaffee und Kuchen und einem fröhlichen Wiedersehen mit vielen bekannten und den neu hinzugekommenen neuen Kolpingern zu dem aktivitätenreichem Wochenende. Die weiteste Anreise hatte wieder Johann aus Alteglofsheim bei Regensburg.
Am Samstag traf man sich dann um 9.30 Uhr auf dem Marktplatz in Geldern. Lunchpakete, gesponsort von Edeka Brüggemeier, wurden an alle Fahrradfahrer in Taschen von der Stadt Geldern, die auch noch Informationsmaterial und ein Sattelschutz der Fahrradstadt Geldern enthielten, verteilt. Zur Begrüßung kam die stellvertretende Bürgermeisterin Bärbel Wolters, die die Grüße aus dem Rathaus vom Schirmherrn Bürgermeister Sven Kaiser überbrachte. Der Präses der Kolpingsfamilie Geldern, Friedhelm Appel, startete den Morgen mit einem Radfahrersegen.
Die kleinste Fahrradtour (Familientour) mit einer Strecke von rund 45 Kilometern wurde von Sonja und Frank Polixa geleitet. Es ging über Winternam, Wachtendonk nach Wankum. Dort traf man eine weitere Fahrradgruppe, die eine Strecke von rund 53 Kilometer fuhr und von Michael Gewallek geleitet wurde. Es ging über Straelen nach Wankum. Auf dem Hof von Familie Tomaschek wurde eine Pause einlegt. Nach der Stärkung brach die Familientour in Richtung Straelen auf, die andere Gruppe fuhr über Eyll nach Geldern zurück.
Eine dritte Fahrradtour mit knapp über 60 Kilometer wurde von Marlene und Klaus Relouw geleitet. Sie ging über die Boxelter Bahn. Die vierte Tour wurde von Friedhelm Appel und Axel Bruckmann geleitet. Sie fuhren am Samstag etwas über 80 Kilometer. Die Gruppe fuhr in den Niederlanden entlang der Maas bis nach Overloon zum Kriegsmuseum. Am Abend kam der große Grill der Kolpingsfamilie im Pfarrgarten zum Einsatz. In gemütlicher Atmosphäre wurde noch lange miteinander gesprochen, gefeiert und gelacht.
Der Sonntag begann mit dem gemeinsamen Gottesdienst in St. Maria Magdalena, der von Pastor Joji zelebriert wurde. Mit fünf Kolpingsbannern am Altar, die zum Ein- und Auszug durch das Hauptportal zogen, bekam der Gottesdienst noch einmal einen besonders feierlichen Charakter. Zum Schluss lud der Pastor die ganze Gemeinde ins Pfarrheim zum Kirchenkaffee mit einem Vortrag der Kolpingsfamilie zum Klimaschutz ein.
Ein gelungener und passender Abschluss für das dritte bundesweite Fahrradwochenende der Kolpingsfamilien. Michael Gawellek bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Helfern, ohne die das Wochenende nicht möglich gewesen wäre, aber auch bei den vielen Teilnehmern für das Kommen und das tolle Miteinander. Die Kolpingsfamilien freuen sich schon auf das Fahrradwochenende im nächsten Jahr.