Rückbau des ehemaligen Postgebäude in Rees beginnt
Demontagearbeiten im Inneren starten am Montag, 2. März
REES. In der städtebaulichen Entwicklung des alten Post Geländes geht es weiter. Am kommenden Montag, 2. März, beginnen die Demontagearbeiten im Inneren des Gebäudes. Im April folgen der Rückbau der Bausubstanz, einschließlich der Garagen, sowie die Entfernung der versiegelten Fläche. Die Arbeiten werden sowohl archäologisch als auch im Hinblick auf die fachgerechte Entsorgung der vorhandenen Schadstoffe eng begleitet.
Im Anschluss an den Abriss wird die Baureife des Grundstücks hergestellt. Dazu gehört auch, dass die vorhandenen Kellerräume entfernt werden. Bis voraussichtlich Ende Juni 2026 soll die gesamte Maßnahme abgeschlossen sein.
Bekanntlich befindet sich das Grundstück im Eigentum der Familie Lütkenhaus aus Gescher. Sowohl die Stadt Rees als auch die Eigentümer erhoffen sich, dass durch den Abriss der Gebäude das Interesse an einer innerstädtischen Entwicklung der dann brachliegenden Fläche wächst. Zudem gehen damit von dem abgängigen ehemaligen Postgelände keine Gefahren im Sinne der Verkehrssicherung aus. Wie und zu welchem Zeitpunkt es im Anschluss mit einer Bebauung weitergehen soll, bleibt jedoch unklar.
Ziel der Stadt Rees ist es nach wie vor, das Areal gemeinsam mit dem ehemaligen Niag-Gelände zu entwickeln. Dazu befindet sich die Verwaltung im engen Austausch mit den Flächeneigentümern, wobei Bürgermeister Sebastian Hense auf Fortschritte drängt: „Wir befinden uns an einer städtebaulich höchst interessanten Lage am Eingangstor zur Reeser Innenstadt. Mit dem Abriss der alten Post gewinnt der Bereich für Investoren an Attraktivität. Mein Ziel ist es, dieses städtebauliche Projekt mit dieser Maßnahme einen entscheidenden Schritt nach vorne zu bringen.“
Bis es so weit ist, soll das circa 1.800 Quadratmeter große Grundstück kostengünstig und pflegeleicht zu einer begehbaren innerstädtischen Grünfläche werden, die ausdrücklich keinen umgrenzenden Bauzaun enthält.