"Glückliche Menschen bei Rock am Kreis Festival mit sonnigem Wetter und großer Besucherzahl"
7. Juni 2026 · Heiner Frost · Kranenburg

Rock am Kreis geht in die siebte Runde

LED-Wall, ein Dach und hoffentlich mehr Jugendliche

KRANENBURG. Es ist der 3. Juni. Noch anderthalb Wochen bis zur 7. Auflage von „Rock am Kreis“ in Kranenburg. Bei der Pressekonferenz: Dauerregen. Hoffentlich ist das am 13. Juni nicht der Fall.

Im letzten Jahr ist es wettertechnische blöd gelaufen: Regen ab 22 Uhr. Die Vorhersage für den 13. Juni: Sonne. Und wenn nicht? „Schauen Sie mal nach draußen“, sagt Theo Kreusch, Vorsitzender des Vereins Rock am Kreis. Ein Blick zeigt: Da ist eine große Dachkonstruktion im Entstehen. „Kürzlich war mal XXL-Kinderland auf unserem Platz. Scheint gut gelaufen zu sein“, sagt Kreusch. „Als die fragten, ob sie im Sommer noch mal kommen können – im Anschluss an Rock am Kreis – habe ich gesagt: Kommt doch vorher.“ So gehen gute Deals aus oder anders gesagt: Win Win. Ergebnis: Rock am Kreis – diesmal überdacht. Trotzdem: Sonne wäre natürlich schöner – für die Stimmung und für die Besucherzahlen. „Die meisten kommen aus Kranenburg und Kleve“, sagt Thijs Jansen, Vereinsgeschäftsführer und eines von rund 30 Vereinsmitgliedern.

Eines der Ziele für die Veranstaltung: Mehr junge Leute auf den Platz holen. Deswegen wird es die „Your Music-Video-Show“ geben. Kreusch: „Dazu konnten wir ‚All Nite Long‘ ins Boot holen, die eigens eine 7,60 mal 2,10 Meter große LED-Wand aufbauen werden. Da werden dann die größten Hits von den 80-ern bis heute mit Video-Untermalung zu sehen sein.“ Los geht‘s um 16 Uhr mit DJ Noby, um 17 Uhr spielen Four Dudes, um 18.20 Uhr 6/45 a day, um 19.40 Uhr Killjoy, um 21 Uhr Freezeland und um 22.20 Uhr Alfred Johnson. Zwischendrin immer wieder: DJ Noby. Und zwischen 20.40 und 21 Uhr tritt der Schirmherr auf. „Wir freuen uns sehr, dass unser Bürgermeister Martin Kepser die Schirmherrschaft übernommen hat und nicht nur zu den Leuten sprechen, sondern auch Saxofon spielen wird“, freut sich Kreusch, und man denkt: Hoffentlich ist der Schirm nur metaphorisch.

Und was kosten die Karten? Einwortantwort: Nix. Wie das? Kreusch: „Wir brauchen durstige Gäste, denn wir spielen die Kosten hoffentlich über den Getränkeverkauf ein.“ Immerhin: Als Verein müssen Kreusch und seine Leute keine Gewinne erwirtschaften. Insofern ist der Spruch mit den durstigen Gästen durchaus ernst zu nehmen. Das Trinken allein aber würde nicht ausreichen. Thijs Jansen: „Wir haben glücklicherweise auch Sponsoren, die uns unterstützen.“ Dazu kommt ein großes Helfer-Team. Theo Kreusch: „Security ist wie immer vor Ort. Und das Beste ist: Bisher haben wir die nie gebraucht.“ Auch die Malteser werden vor Ort sein. Kann ja immer mal sein, dass was passiert – nichts Großes, aber manchmal muss eben auch ein Wespenstich versorgt werden.

Was die Vorbereitungen angeht, ist also alles durchgeplant. „Wenn es gut läuft, rechnen wir mit bis zu 1.500 Gästen“, so Thijs Jansen. Und wer aus der Nähe kommt, nimmt am besten das Rad oder läuft zum Rock am Kreis. „Die Fahrräder werden beaufsichtigt“, erklärt Kreusch. Muss sich also niemand Sorgen machen. Bleibt – wie bei den ersten sechs Veranstaltung – der Wunsch nach optimalem Wetter.

Alle Beteiligten freuen sich auf Rock am Kreis, gutes Wetter und viele Besucher. Foto: Rock am Kreis

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