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Generalmajor Michael Hogrebe, Stellvertreter des Kommandeurs und Standortältester Kalkar-Kleve, sammelte zusammen mit dem Bürgermeister, Wolfgang Gebing, in Kleve. Foto: Luftwaffe/Patrick Bransmöller
11. November 2024 Von NN-Online · Niederrhein

Rekordverdächtige Erbsensuppe

Sammlungen für Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

KREIS KLEVE. Bei den „Prominentensammlungen“ der Bundeswehr für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) in Kleve, Emmerich, Kalkar, Uedem und Straelen wurde das Spendenergebnis gegenüber den vergangenen Jahren nochmals übertroffen: Über 5200 Euro (und ein einzelner „Glücks-Cent“) landeten in den Sammeldosen, die traditionell durch die Bürgermeister der Kommunen mit ihren Mitarbeitern, zusammen mit den Soldaten der Luftwaffe aus Kalkar und Uedem, gesammelt wurden. In Kleve war Bürgermeister Wolfgang Gebing gemeinsam mit dem Stellvertreter des Kommandeurs vom Zentrum Luftoperationen aus Kalkar, Generalmajor Michael Hogrebe durch die Fußgängerzone gezogen. In Emmerich ließ Bürgermeister Peter Hinze es sich nicht nehmen, persönlich die dargebotene Erbsensuppe zusammen mit dem Kommandeur der Luftwaffenunterstützungsgruppe Kalkar, Oberstleutnant Stefan Mayer, zu kosten. In Straelen wurde die Suppe sogar ganz frisch in einer Feldküche zubereitet. Dort nahm sich Oberstleutnant Thomas Gorzelitz vom Bundeswehrdepot aus Mechernich die Zeit mit zu sammeln. Während in Kalkar der Sektorchef des hier ansässigen Führungsunterstützungsektors, Major Mayer, mit dem stellvertretenden Bürgermeister Carsten Naß, loszog, war in Uedem das Weltraumkommando vertreten, um Spenden zu sammeln. In allen Kommunen wurde die Sammlung durch die Ausgabe von Erbsensuppe begleitet und überall war der Andrang groß einen Teller Suppe zu bekommen. Dabei zeigten die Bürger wieder einmal wie tief verwurzelt die Bundeswehr in dieser Region ist: Neben einer immensen Spendenfreudigkeit stand vor allem der Austausch mit den Soldaten für viele im Vordergrund. Die Unterstützung des VDK durch die Bundeswehr, die am Niederrhein seit vielen Jahren im November durch die Straßensammlungen gepflegt wird, ist für die meisten Menschen in der Region schon so etwas wie liebgewordene Tradition. Umso erfreulicher, dass die Spendenbereitschaft in den heutigen unsicheren Zeiten beinahe in jedem Jahr sogar noch weiter zunimmt, denn der Erlös der Spenden wird regelmäßig für die Pflege von Soldatenfriedhöfen im In- und Ausland aber auch für die internationale Jugendarbeit des VDK dringend benötigt.

Generalmajor Michael Hogrebe, Stellvertreter des Kommandeurs und Standortältester Kalkar-Kleve, sammelte zusammen mit dem Bürgermeister, Wolfgang Gebing, in Kleve. Foto: Luftwaffe/Patrick Bransmöller

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