„Reeser Geschichtsfreund“: Neue Ausgabe ist erschienen
Das 19. Jahrbuch des Reeser Geschichtsvereins ist ab sofort erhältlich
REES. Der druckfrische „Reeser Geschichtsfreund“ ist ab sofort erhältlich. Die 560 Mitglieder des Reeser Geschichtsvereins bekommen ihr Freiexemplar zugestellt, Nicht-Mitglieder können das 19. Jahrbuch zum Preis von zehn Euro unter anderem in der Touristen-Information am Markt, in der Bücherecke, in der Delltor-Apotheke, in der Gerads-Filiale im Rewe-Markt am Westring und unter www.ressa.de/shop erwerben.
Für den neuen „Reeser Geschichtsfreund“ haben die Mitglieder und Partner des Reeser Geschichtsvereins wieder umfassend recherchiert, mit Zeitzeugen gesprochen und fast 300 historische und aktuelle Fotos zusammengestellt. Das Buch hat 160 Seiten, wurde in der Bocholter Druckerei Busch gedruckt und enthält Beiträge über das frühere Park-Sanatorium, das Fuhrunternehmen Frye, die Stolpersteine von Gunter Demnig, die Südfrankreich-Tour der Reeser Kanu-Jugend im Jahr 1974 und die „Deutsche Schule“ früherer Jahrhunderte.
Zudem werden Reeser Persönlichkeiten porträtiert, darunter der 1966 tödlich verunglückte Luftwaffen-Pilot Walter Deppe, der Unternehmer Hubert Anton Disch, der „Rinkieker“-Verleger Werner Wins und der Fotograf Joseph Knippenberg, dem aktuell auch eine Ausstellung im Koenraad Bosman Museum gewidmet ist. In einem Gastbeitrag beschreibt der Reeser Hansebeauftragte Dr. Veit Veltzke die Hansegeschichte der Stadt Rees.
Der „Reeser Geschichtsfreund“, der einmal mehr von den Vorstandsmitgliedern Michael Scholten und Dirk Kleinwegen redaktionell betreut und layoutet wurde, blickt auch auf die Vorträge und Ausflüge im Vereinsjahr 2025 zurück. Eine Vorschau auf die Angebote im Jahr 2026 rundet das Buch ab. Geplant sind Besuche im LVR-Niederrheinmuseum und im Fort Pannerden, Führungen durch Grieth und über den Reeser Friedhof.
Vorträge im Bürgerhaus handeln vom Hochwasserschutz, von Reesern in Film und Fernsehen, von der Brücke von Arnheim sowie von der Jasba und weiteren Reeser Betrieben. Gastreferenten sind der Sprachforscher Dr. Georg Cornelissen, der Autor Frank Mehring („Songs of Liberation“), der Historiker Dr. Jens Lieven („Die Kölner Erzbischöfe Engelbert und Heinrich“) sowie der Autor und Filmemacher Clemens Reinders („Niederrheiner erzählen“).
Bereits am Samstag, 13. Dezember, findet im großen Saal des Bürgerhauses die Jahreshauptversammlung mit anschließender Adventsfeier statt. Alle Mitglieder können sich bis anmelden unter www.ressa.de/anmeldung.
Die Mitgliedschaft im Reeser Geschichtsverein kostet 18 Euro pro Jahr (Familien zahlen 25 Euro). Darin enthalten sind ein Freiexemplar des Jahrbuchs, die Teilnahme an allen Exkursionen und Vorträgen, der freie Eintritt ins Reeser Koenraad-Bosman-Museum, ins Emmericher Rheinmuseum und ins Geldmuseum in Xanten-Wardt sowie eine Freifahrt mit der Rheinfähre „Rääße Pöntje“.
Fuhrunternehmer Franz Frye, hier 1935 auf der Neustraße, befeuchtete mit seinem Sprengwagen die staubigen Straßen. Foto: Stadtarchiv Rees
Walter Deppe (l.) wurde in den USA und in Deutschland zum Piloten und Ausbilder geschult. 1966 kam er bei einem Absturz ums Leben. Foto: Archiv Christel Deppe