Rees radelt viermal um die Erde
Ergebnisse der Aktion „Stadtradeln“: Rees auf Platz drei im Kreis-Vergleich
Die besonders Aktiven erhielten jetzt für ihre Leistungen einen Preis. Zu den Preis-Kategorien gehörten Mannschafts- und Einzelwertungen wie die meisten gefahrenen Kilometer oder aktivste Teilnahme. „Trotz des Wettkampfcharakters ist es eine Teamleistung“, erklärt Bürgermeister Sebastian Hense, der selbst auch teilgenommen hat. „Wir konnten gemeinsam 27 Tonnen CO2 vermeiden und ganz nebenbei tun wir auch noch etwas für unsere Gesundheit.“
Dabei konnte Rees das Vorjahresniveau nicht ganz halten. Knapp 100 weniger Teilnehmer und somit auch Gesamtkilometer waren das Ergebnis. Georg Messing, Beauftragter für Fahrradverkehr der Stadt, zeigt sich dennoch zufrieden: „Das Interesse an der Aktion ist nach wie vor groß. Es ist das zweitbeste Ergebnis seit Rees beim Stadtradeln mitmacht“. Das Wetter spiele hier aber eine ganz entscheidende Rolle. „Es war gerade zu Beginn der Aktion einfach eine sehr nasse Zeit. Da nutzen viele dann doch andere Verkehrsmittel“, erklärt Messing.
Dennoch stand Rees am Ende mit auf dem kreisweiten Treppchen: Platz drei hinter Kleve und Geldern – trotz weniger Einwohner. „Setzt man das im Verhältnis zu der jeweiligen Einwohnerzahl, stehen wir auf Platz eins“, berichtet Messing stolz.
Bei den Mannschaftswertungen konnten sich „Haldern auf Achse“ (20.325 Kilometer) mit den meisten Kilometer, Gymnasium Aspel mit den aktivsten Teilnehmern (91) sowie „K und E“ mit den höchsten durchschnittlich gefahrenen Kilometern (1.049 Kilometer) jeweils den ersten Platz sichern.
Rees unterstrich während der Aktion aber auch den Titel „fahrradfreundliche Stadt“. So konnten Teilnehmer des Stadtradelns mit den Personenfähren zwischen Rees und Reeserschanz sowie Grieth und Grietherort vergünstigt übersetzen.
Auch wer innerhalb des Zeitraums mindestens 500 Kilometer fuhr, kann sich nach wie vor einen Gutschein für eine Fahrt mit den Fahrgastschiffen „Germania“ und „Stadt Rees“ in der Reeser Touristeninfo abholen.
Einen besonderen Preis erhielt Karl Tausche. Er gehörte zu den ältesten Teilnehmern beim „Stadtradeln“. Er bekam die Souvenirs aus Kalkar von der Staffelübergabe. Bei dieser besonderen Aktion überbrachten die Bürgermeister der Kreis Klever Kommunen jeweils Geschenke an die benachbarte Gemeinde.