Rees: Erinnerungen an den „schwarzen Freitag“
Gedenkveranstaltung am 16. Februar in St. Mariä Himmelfahrt
REES. Vor fast genau 80 Jahren bombardierte die britische Royal Air Force die Stadt Rees so massiv, dass fast 80 Prozent des Stadtgebietes zerstört wurden. 32 Menschen starben bei diesem Luftangriff, der als „schwarzer Freitag“ in die Stadtgeschichte einging.
Zum 80. Jahrestag dieses historischen Ereignisses lädt die Stadt Rees im Rahmen der Reihe „80 Jahre Freiheit“ am Sonntag, 16. Februar, um 17 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung in die beheizte St.-Mariä-Himmelfahrt-Kirche. Der Eintritt ist frei.
Zeitzeugen-Berichte erinnern an diesen Tag, der trotz des Schreckens auch einen Wendepunkt in der Kriegs-Geschichte durch die Rheinüberquerung der Alliierten bei Rees bildete. Die Haldern Strings und der Kirchenchor St. Mariä Himmelfahrt begleiten die Veranstaltung musikalisch. Der Kirchenchor wird dabei unter anderem auch „Terra Tremuit“ vortragen, das der Zeitzeuge und Kirchenmusiker Gerhard Brey unter dem Eindruck der Reeser Bombardierung komponierte.
Die Veranstaltungen zu „80 Jahre Freiheit“ werden durch das Förderprogramm Interreg Deutschland-Nederland sowie seinen Programmpartnern ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) kofinanziert.
Vor knapp 80 Jahren lag Rees in Trümmern. Berichte von Zeitzeugen erinnern daran am 16. Februar in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt. Foto: Stadt Rees