Realbrandausbildung Modul 2 absolviert
Am Ende des Tages hatten alle Teilnehmer die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen
KLEVE. Neun Mitglieder der Feuerwehr Kleve absolvierten jetzt die Heißausbildung im Safety Center Boxmeer. Unter der Anleitung von Jürgen Buil und seinem Team wurden verschiedene Einsatzszenarien unter realistischen Bedingungen trainiert.
Die Realbrandausbildung bietet Atemschutzgeräteträgern ein praxisnahes Training unter extremen Bedingungen wie Hitze, Rauch und eingeschränkter Sicht, um sie optimal auf Brandeinsätze vorzubereiten. Ein Schwerpunkt lag auf der Brandbekämpfung zur Menschenrettung, die in zwei Übungsobjekten durchgeführt wurde. Truppweise gingen die Kameraden unter Atemschutz in die stark verrauchten Gebäude vor und suchten die Räume nach vermissten Personen ab. Dabei wurden insbesondere der Umgang mit dem Strahlrohr, ein effizientes Schlauchmanagement sowie das Retten von Personen intensiv geübt. Am Ende des Tages hatten alle Teilnehmer die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen – waren jedoch sichtlich ausgepowert und müde. Die Heißausbildung ist äußerst anspruchsvoll und führt die Atemschutzgeräteträger an ihre körperlichen Grenzen. Für Jürgen Buil war es nach 20 Jahren seine letzte aktive Realbrandausbildung in Boxmeer.