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Das neue Projekt „Win2Lin“ des gemeinnützigen Vereins reparierBar Geldern ist erfolgreich gestartet. Foto: privat
15. Juni 2025 Von NN-Online · Geldern

Projekt Win2Lin gestartet

reparierBar Geldern informiert über nachhaltige Nutzung alter Computer

GELDERN. Mit einer öffentlichen Informationsveranstaltung in den Räumen der Diakonie Geldern ist das neue Projekt „Win2Lin“ des gemeinnützigen Vereins reparierBar Geldern erfolgreich gestartet. Ziel des Projekts ist es, Elektroschrott zu vermeiden, die Lebensdauer von Notebooks und PCs mit Windows 10 zu verlängern – und ihnen durch den Umstieg auf das freie Betriebssystem Linux ein zweites Leben zu schenken.

Der Veranstaltungsraum war bis auf den letzten Platz gefüllt – ein deutliches Zeichen dafür, wie groß das Interesse an nachhaltiger IT-Nutzung ist. Jürgen Schmitz, Vorsitzender des Vereins, erläuterte in seinem Einführungsvortrag eindrucksvoll die Herausforderungen rund um Elektroschrott, Ressourcenschonung und die Verantwortung jedes Einzelnen beim Umgang mit Technik.

Carsten Feuls, Linux-Experte und IT-Profi, konkretisierte dies mit einer kurzen und prägnanten Einführung in das Betriebssystem Linux. Dabei betonte er vor allem die Vorteile im Hinblick auf Sicherheit, Datenschutz und Softwarevielfalt.

Im Anschluss beantworteten die Mitglieder des Linux-Teams zahlreiche Fragen aus dem Publikum – etwa zur Datensicherung, zur Installation von Linux Mint, zur Übertragung von E-Mail-Profilen oder zur parallelen Nutzung von Windows. Besonders hervorgehoben wurde, dass sich nahezu alle gängigen Windows-Programme durch leistungsstarke Linux-Alternativen ersetzen lassen – etwa für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Bildbearbeitung oder Internetnutzung.

Schon bis Pfingstmontag gingen 16 Online-Anmeldungen über die Webseite der reparierBar Geldern ein. Inzwischen hat das Linux-Team die ersten Einladungen zu individuellen Beratungsgesprächen verschickt. Die Teilnehmer erhalten dort nicht nur persönliche Unterstützung, sondern auch einen USB-Stick mit einer lauffähigen Linux-Version, die zu Hause ausprobiert werden kann – ganz ohne Installation. So kann jeder in Ruhe testen, ob Linux Mint eine praktikable Alternative für das eigene Altgerät darstellt.

Bei der anschließenden Installation unterstützen die Mitglieder des Linux-Teams, auch bei der Konfiguration von Software und Hardware. Der Vorsitzende Jürgen Schmitz zog nach der Veranstaltung eine sehr positive Bilanz: „Wir haben in dieses Projekt sehr viel Energie gesteckt. Das große Interesse zeigt, dass wir mit dem Thema Elektroschrottvermeidung ein deutliches Zeichen setzen konnten und unser Angebot auf großes Interesse stößt.“

Anmeldungen zur Teilnahme an diesem Projekt sind weiterhin online möglich unter https://www.reparierbar-geldern.de/win2lin/anmeldung.

Das neue Projekt „Win2Lin“ des gemeinnützigen Vereins reparierBar Geldern ist erfolgreich gestartet. Foto: privat

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