Pro Kultur in Emmerich feiert 25-jähriges Bestehen
Ein abwechslungsreiches Programm zum Jubiläum der Bürgeraktion aus Literatur, Musik und Kulinarik begeistert zahlreiche Gäste im PAN.
EMMERICH. Unter dem Motto „Kultur trifft Kulinarik“ hat die Bürgeraktion Pro Kultur Emmerich ihr 25. Jubiläum gefeiert. „Wir sind bei den Anmeldungen förmlich überrannt worden“, sagte die Vereinsvorsitzende Irene Möllenbeck im PAN, wo sich rund 50 Gäste an festlich geschmückten Tischen eingefunden hatten.
„Mit dieser Veranstaltung möchten wir Dankeschön sagen an unsere Mitglieder und die Besucher, denn davon lebt unser Verein“, sagte Möllenbeck. Das abwechslungsreiche Programm wurde gestaltet von Gabriele Krafft, die Passagen aus „Es muss nicht immer Kaviar sein“ von Johannes Mario Simmel und „Nobiltà“ von Donna Leon zitierte.
Thomas Brokamp gab unter anderem Gedichte von Pablo Neruda („Ode an die Seeaalsuppe“) und die Ruhrpott-Variante von Fritz Eckenga zum Besten. Dr. Klaus Cordes bewies mit dem Tafelbild „Der Gemüsegärtner“ von Giuseppe Arcimboldo, dass ein Stillleben durchaus zwei Seiten haben kann.
In den Pausen genossen die Gäste ein reichhaltiges Buffet, das von Pro-Kultur-Mitgliedern und dem Hauswirtschaftskurs der Gesamtschule Emmerich zubereitet worden war. Auch hier galt das Motto: „Es muss nicht immer Kaviar sein.“ Tapas, spanische Hackbällchen, Forellenmousse und Nudelsalat taten es auch.
Für die musikalische Würze sorgte Adrian Schabbel (Gesang und Keyboard). Mit von der Partie war auch der Künstler Michael Pyter, dessen großformatige Bilder auf historischen Zeitungen von 1892 bis 1926 eine eindrucksvolle Kulisse für das Festessen im Ausstellungsraum des PAN bot. Auch Pyter gratulierte zum Jubiläum: „Ich danke Ihnen, dass Kultur passiert.“