Polizei erwischt 455 Temposünder
Schwerpunktkontrollen im Kreis Kleve – auch zahlreiche Verstöße durch Rad- und Pedelecfahrer sowie Personen auf E-Scootern
KREIS KLEVE. Verkehrsregeln im Allgemeinen und Geschwindigkeitsbegrenzungen im Besonderen helfen, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern und großes Leid abzuwenden. Aus diesem Grund hat die Polizei im Kreis Kleve auch in der Woche 28. Juli bis 3. August Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Dabei stellten die Beamten 455 Geschwindigkeitsverstöße fest. Gegen die Straßenverkehrsordnung verstießen 19 Verkehrsteilnehmende, weil sie Vorfahrt- oder Abbiegevergehen begingen. Bei Rad- und Pedelecfahrenden wurden 76 weitere Verstöße festgestellt. Während der Fahrt mit Pkw oder Fahrrad durch elektronische Geräte abgelenkt waren 31 Personen. Zehnmal konnten die Kontrollierten keinen gültigen Führerschein vorweisen, in 19 Fällen waren Personen unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln im Straßenverkehr unterwegs. Bei einem monatlichen, kreisweiten Schwerpunkteinsatz am Mittwoch, 30. Juli, von 14 bis 22 Uhr legten die Beamten des Verkehrsdienstes, gemeinsam mit Unterstützungskräften, den Fokus auf Verstöße von Rad- und Pedelecfahrenden sowie Personen auf E-Scootern. 100 Zweiradfahrer hielten sich dabei nicht an die Verkehrsregeln, ebenso 28 Personen auf E-Scootern. Da auch sieben Minderjährige durch regelwidriges Verhalten auffielen, fertigten die Beamten sieben sogenannte Elternbriefe, um die Erziehungsberechtigten der Kinder zu informieren. Die Kontrollen werden im gesamten Kreisgebiet fortgesetzt.