Pferdesegnung am St. Georg Denkmal
Tradition zeigt Zusammenhalt von Verein, Kirchen und Geselligen Vereinen
Die Tradition begann mit der ersten Pferdesegnung im Jahr 2002, die noch an der Hubertuskapelle auf Keylaer stattfand und seit 2003 am schönen St. Georg Denkmal am Roesenbroecksweg weitergeführt wird.
Mit dieser Veranstaltung soll der Zusammenhalt von Verein, den Kirchen und den Geselligen Vereinen aufrechterhalten werden. Reiter, Radfahrer und eine Kutsche hatten sich am Parkplatz des Kevelaerer Hallenbades versammelt, um von dort aus in Richtung Priesterhaus aufzubrechen. Hier stieg Pfarrer Sebastian Frye zu den anderen Insassen der Kutsche.
Nun ging es weiter zum 2003 durch den Verein errichteten Steinrelief mit der Darstellung des Heiligen als Drachentöter, dem Schutzpatron der Reiter. Vom Sportstall Scholten waren ebenfalls acht Reiter zum St. Georg Denkmal aufgebrochen, um an der Pferdesegnung teilzunehmen. Zur Pferdesegnung waren alle Reiter, auch nicht Vereinsmitglieder, eingeladen.
Die neue Vereinsvorsitzende Nadine Ruelfs erläuterte in einer kurzen Ansprache die Bedeutung des Ereignisses. Die Jagdhornbläser des Vereins begleiteten den Wortgottesdienst mit musikalischen Beiträgen. In seiner Predigt betonte Pastor Frye die besondere Verantwortung des Menschen im Umgang mit den ihnen anvertrauten Pferden. Diese Verpflichtung müsse zu allen Zeiten und an jedem Tag neu wahrgenommen werden. Er bat um Gottes Geleit und Segen für Reiter und Pferde. Anschließend ging er zu den Pferden auf die Wiese und nahm eine kurze Segnung vor. Nach der Pferdesegnung trafen sich die Teilnehmer, nachdem sie ihre Pferde versorgt hatten, am Sportstall Scholten noch zu einem geselligen Beisammensein.