Pejman Amiri ist Vizemeister
Erfolgsgeschichte der Ringer-Abteilung der DJK Kleve geht weiter
KLEVE. Die Erfolgsgeschichte der Ringer-Abteilung der DJK Kleve geht weiter. Obwohl dieser Sport erst vor knapp vier Jahren erstmals in Kleve auf die Matten ging, konnte sich die Rhenania schon überregional positionieren. 60 Akteure aus 20 Nationen trainieren dreimal wöchentlich in Materborn.
Mehmosh Golov konnte vor einigen Wochen in Aachen Landesmeister im Ringen in der Wettkampfklasse Männer bis 65 Kilo werden. Demnächst wird er durch Bürgermeister Wolfgang Gebing im Rathaus geehrt. Noch erfolgreicher ist aktuell Pejman Amiri, der nicht nur Trainer der Rhenania ist, sondern erstmals nach zehn Jahren wieder an einem großen Turnier teilnahm. Mit Erfolg: Bei den German Masters in Neuss wurde der Iraner in der Freistilklasse bis 100 Kilogramm Deutscher Vizemeister. Stefan Hübsch (KSK Furtwangen), Michael Justus (RSV Schonungen) und Mathias Vasilik (Germania Altenessen) konnte er auf die Matte legen. Lediglich gegen Jackson Vaillant-Cantero (KSK Konkordia Neuss), der in der Bundesliga kämpft, musste sich der DJK-Ringer geschlagen geben. Derzeit trainieren die Klever intensiv, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Erstmals wird mit der Rhenania ein Ringer-Verein im Kreis Kleve bei einer Meisterschaftsklasse antreten.
In der NRW-Bezirksliga warten KSV Jahn-Marten 05, Sport-Union Annen II, KSV Kirchlinde 1926 II, Germania Altenessen, VfL Kemminghausen und KSV Hohemlimburg II auf das DJK-Team. Premiere ist am 24. August um 19 Uhr in Kleve. „Wir sind seit einigen Wochen mit dem Sportamt im Rathaus in Verbindung, um für die sechs Heimkämpfe eine Halle zu finden“, sagt Elisabeth Liebeton, Abteilungsleiterin der Ringer.
Tolle Entwicklung
Der Ringerverband NRW, dem 62 Vereine angehören, ist über das Engagement in der Schwanenstadt erfreut. „Es ist schön, dass der Verein mit einer Mannschaft an den Start geht. Trainer Pejman Amiri und Abteilungsleiterin Elisabeth Liebeton haben gemeinsam mit den Aktiven binnen weniger Jahre eine tolle Entwicklung gemacht“, sagt Carsten Schäfer, Geschäftsführer im Ringerverband NRW.