Ortseingangsschild versetzen - Geschwindigkeitszonen optimieren
CDU-Fraktion setzt sich für Verkehrsberuhigung am Amandusweg ein
HERONGEN. Die CDU-Fraktion Straelen setzt sich für eine höhere Verkehrssicherheit in Herongen ein. Mit einem aktuellen Antrag regt die Fraktion eine Optimierung der Geschwindigkeitszonen am Amandusweg an. Die Stadtverwaltung soll dazu mit der zuständigen Kreisverwaltung Kontakt aufnehmen, um das dortige Ortseingangsschild zu versetzen und den Übergang in den Ortskern harmonischer zu gestalten.
Der betroffene Abschnitt des Amandusweges wird regelmäßig von Anwohnern, Spaziergängern und dem Radverkehr genutzt. Da in diesem Bereich kein separater Gehweg vorhanden ist und im Zulauf auf das aktuelle Ortsschild noch das reguläre Außentempo von 100 Stundenkilometer gilt, sieht die CDU hier sinnvolles Optimierungspotenzial. Unterstützt wird dies durch eine S-Kurve im Vorfeld, welche die Sichtachsen einschränkt. Um den Verkehrsfluss frühzeitig zu beruhigen und den Komfort für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen, soll die Geschwindigkeit nun schrittweise gesenkt werden.
Das Konzept der CDU-Fraktion sieht vor, das Ortsschild weiter nach außen in Richtung Brüxkener Straße zu verschieben. Dadurch lässt sich die Geschwindigkeit gestuft und für Autofahrer nachvollziehbar herunterregeln:
• Ab der Einmündung Brüxkener Straße: Reduzierung auf 70 Stundenkilometer.
• Ab dem neu versetzten Ortsschild: Beginn der geschlossenen Ortschaft mit 50 Stundenkilometer.
• Ab der Einmündung Amandusweg: Direkter Übergang in die bestehende 30 Stundenkilometer-Zone (bisher begann diese Zone erst rund 100 Meter hinter dem aktuellen Ortsschild).
Der Vorschlag fand bereits breite Zustimmung: In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit und Mobilität wurde der CDU-Antrag von allen Fraktionen einstimmig befürwortet.
„Mit diesem Vorstoß wollen wir die Situation am Amandusweg für alle Beteiligten einfach runder und sicherer gestalten“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Annemarie Fleuth. „Ein gestuftes Abbremsen nimmt die Dynamik frühzeitig heraus und passt besser zu den Gegebenheiten vor Ort.“ Die Stadt wird die Pläne nun zur Prüfung an den Kreis Kleve weiterleiten.