Orangefarbener Stuhl macht Halt bei der Spix in Xanten
„Kein Platz für Gewalt gegen Frauen“ lautet das Motto der Reise durch den Kreis Wesel
Spix steht für Sozialpsychiatrische Initiative Xanten. Der Verein wurde 1986 in Xanten gegründet und bietet seitdem individuelle Hilfsangebote für erwachsene Menschen mit seelischen Problemen im Kreis Wesel an. Der Hauptstandort und die Geschäftsführung befinden sich bereits seit mehreren Jahren in Wesel und bieten dort vielfältige Unterstützungsangebote in den Bereichen Wohnen, Arbeit und weitere sozialpsychiatrische Dienste an.
Am Standort in Xanten, welcher auf der Marsstraße 68-70 zu finden ist, werden verschiedene Formen der Unterstützung angeboten. Das SPZ bietet unverbindliche, kostenlose und auf Wunsch anonyme Beratungsgespräche für Menschen in seelischen Krisen oder mit psychischen Erkrankungen an. Auch Angehörige oder Bezugspersonen können die Beratung in Anspruch nehmen. Dabei steht die hilfesuchende Person mit ihrer individuellen Situation im Mittelpunkt des Gesprächs. Ein weiteres Angebot des SPZ sind offene Treffs, die donnerstags vormittags und dienstags nachmittags durch einen ehrenamtlichen Mitarbeiter beziehungsweise eine Genesungsbegleiterin veranstaltet werden. In den Nachmittags- und Abendstunden treffen sich Gesprächs- sowie Selbsthilfegruppen zu verschiedenen Krankheitsbildern wie zum Beispiel Depressionen, Borderline oder Sucht in den Räumlichkeiten der Spix.
Ein weiteres Angebot am Standort Xanten ist das ambulant betreute Wohnen (BeWo). Seelisch oder suchterkrankte Menschen können dort durch eine Bezugsbetreuung Unterstützung im alltäglichen Leben erhalten. Ziel ist es, durch die gemeinsame Arbeit, Selbstbestimmung und eine eigenständige Lebensführung im eigenen Wohnumfeld zu fördern. Die Begleitung findet in Bereichen wie bspw. Wohnungssuche, Arztbegleitungen, Behördentermine und Postbearbeitung, Haushaltsführung, Vermittlung zu anderen Hilfen und Freizeitgestaltung statt. Im Rahmen des BeWo ist die Teilnahme an Gruppenangeboten zu verschiedenen Themen wie zum Beispiel Sportgruppen, Gedächtnistraining oder auch einer Frauengruppe möglich.
In der Marsstraße 68 ist das Zentrum für soziale und berufliche Rehabilitation (Reha-Zentrum) zu finden. Dort können seelisch erkrankte Menschen handwerklich-kreative und hauswirtschaftliche Tätigkeiten sowie Ergotherapie ausüben und somit wieder eine Tagesstruktur aufbauen und ihre soziale sowie berufliche Teilhabe fördern.
Für Fragen oder Interesse an allen Angeboten stehen die Mitarbeiterinnen des SPZ unter Telefon 02801/6611 zur Verfügung.