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Rheinbergs Bürgermeister Dietmar Heyde (r.) hat sich fürs Pressefoto zur NRW-Radtour schonmal aufs Fahrrad geschwungen. NN-Foto: SP
16. Mai 2023 · Xanten

NRW-Radtour führt durch den Kreis Wesel

Bis zu 2000 Fahrradfahrer aus fünf Bundesländern erkunden vom 29. Juni bis 2. Juli den Niederrhein / Tagesteilnahmen sind noch möglich

RHEINBERG/XANTEN. Bis zu 2000 Radler erfahren sich vom 29. Juni bis 2. Juli das Land Nordrhein-Westfalen und erkunden dabei in diesem Jahr besonders den Niederrhein: Von Wesel führt die diesjährige NRW-Radtour – durchgeführt von WestLotto, der NRW-Stiftung und WDR4 – über Bocholt, Kalkar, Xanten, Rheinberg, Duisburg, Krefeld, Neukirchen-Vluyn und Dinslaken zurück nach Wesel. Die 1200 Plätze für Radfahrer, welche die gesamte Radtour fahren möchten, sind bereits weg – lediglich bei den 200 Tagesplätzen gibt es noch vereinzeln Kapazitäten.

275 Kilometer legen die 1200 Fahrradfahrer, welche die komplette Route fahren, in vier Tagen zurück. „Sie kommen aus fünf verschiedenen Bundesländern – Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Bayern“, zählt Axel Weber von WestLotto auf. Der älteste Teilnehmer ist 84 Jahre alt und bereits seit ein paar Jahren immer mit dabei, wie einige andere Radsportler ebenso. Bei der NRW-Radtour gehe es allerdings nicht um Zeiten, sondern lediglich um den Spaß am Radfahren und um die wunderschönen Orte, die das Land Nordrhein-Westfalen zu bieten hat. Im besten Fall haben die Ortschaften, durch die in diesem Jahr gefahren wird, sogar noch im Nachhinein etwas davon. „An den vier Tagen besteht nicht sehr viel Zeit, sich alles anzuschauen. Aber wer mag, kann dies ja später nachholen“, sagt Weber.

Start und Ziel ist in diesem Jahr in Wesel. Die Route führt alle Teilnehmenden aber an zahlreichen Natur- und Kulturprojekte vorbei, die von der NRW-Stiftung aus Lotteriemitteln von WestLotto gefördert werden. Dazu gehören etwa das Binnenschifffahrtsmuseum in Duisburg, die Kalkarer Mühle, das Siegfried-Museum in Xanten, das Museum Schloss Moyland in Bedburg-Hau, die ehemalige Zeche Rheinpreußen in Moers, das Museum Haus der Seidenkultur in Krefeld und das Alte Rathaus in Rheinberg sowie einige von der NRW-Stiftung gesicherte Naturschutzgebiete, wie die Dingdener Heide bei Hamminkeln oder die Hetter-Millinger Bruch im Nordosten vom Kreis Kleve an der deutsch-niederländischen Grenze.

Aber auch jenseits der Radstraße wird einiges los sein: Höhepunkt und Abschluss jeder Etappe sind die WDR 4-Sommer-Open-Airs, zu denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Radtour, aber auch interessierte Gäste bei freiem Eintritt eingeladen sind. Im Wunderland Kalkar, wo viele Dauerfahrer nach der ersten Etappe auch übernachten werden, wird etwa die Xantener Kabarettistin Ingrid Kühne am ersten Abend (29. Juni) auf einer Bühne zwischen Kettenkarussell, anderen Fahrgeschäften und Kühlturm stehen. Sie präsentiert ein „Best Of“ ihrer beiden bisherigen Solo-Bühnenprogramme „Wie war das no(ch)rmal?“ und „Okay, mein Fehler“. In Xanten und Rheinberg werden am 30. Juni jeweils eine Mittag- beziehungsweise Kaffeepause auf den beiden jeweiligen Marktplätzen eingelegt werden.

Die NRW-Radtour gibt es bereits seit 2009. Mit Ausnahme der beiden Corona-Jahre führte sie in jedem Jahr viele Fahrradfahrer durch unterschiedliche Orte in NRW. Ziel der drei Partner ist in jedem Jahr, besonders auf verschiedene von der NRW-Stiftung finanzierte Projekte aufmerksam zu machen. Seit ihrer Gründung 1986 hat sie rund 3.500 Natur- und Kulturprojekte mit etwa 300 Millionen Euro gefördert. Insgesamt 19 Förderprojekte liegen an der diesjährigen NRW-Radtour-Route vom 29. Juni bis 2. Juli.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter www.nrw-radtour.de.Sabrina Peters

Rheinbergs Bürgermeister Dietmar Heyde (r.) hat sich fürs Pressefoto zur NRW-Radtour schonmal aufs Fahrrad geschwungen. NN-Foto: SP

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