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Kreisbrandmeister Reiner Gilles, Bürgermeister Paul Hoene, Manfred Hommes, Nils Emmers, Christoph Kalter, Lennart Gutsche, Sebastian Turinsky, Klaus Westermann, Marlisa Geick, Lukas Soppenberg, Jan-Luca Tomaschek, Norbert Hommes, Leon Mart, Marcel Deutzkens, Niels Brandstaedt, Justin Anderson, Jannis Verbraecken, Daniel Bouverie, Lars Brandstaedt, Marco Meis, Matthias Heyer, Sven Lockermann, Benedikt Richter und der Leiter der Feuerwehr, Sebastian Kretz (v.l.n.r.).NN-Foto: Theo Leie
11. März 2024 · Wachtendonk

Nils Emmers übernimmt das Amt von Norbert Hommes

Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wachtendonk

WACHTENDONK. Die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wachtendonk durfte sich auch wieder über Gäste aus dem öffentlichen Leben freuen, darunterv Bürgermeister Paul Hoene, Kreisbrandmeister Reiner Gilles sowie Pastor Abraham Johny. Begrüßt wurden die Anwesendendurch den Leiter der Feuerwehr, Sebastian Kretz. Bürgermeister Hoene betonte, dass die Feuerwehrleute einen wichtigen Beitrag zur sozialen Gemeinschaft leisten. Die Tagesverfügbarkeit von Feuerwehrleuten bewertete er kritisch, da diese zunehmend außerorts tätig seien. Hierfür müsse eine Lösung her. Beim Neubau des Gerätehauses in Wachtendonk gehe es voran, inzwischen sei jedoch mit einer Bauzeitverzögerung von 12 bis 15 Wochen zu rechnen. Auch werde man der Anforderung der Feuerwehr für einen Gerätewagen Logistik zeitnah nachkommen.

Im Anschluss berichtet Kreisbrandmeister Reiner Gilles insbesondere aus dem Kreisfeuerwehrverband. Coronabedingt liege die Ausbildungskapazität immer noch zurück und man suche intensiv nach weiteren Ausbildern aus den Wehren des Kreises Kleve, um dies aufzuarbeiten. Jeder entsprechend ausgebildete Feuerwehrangehörige sei gerne als Ausbilder gesehen. Er empfehle den Wehren zur Nachwuchsförderung weiterhin auf Kinder- und Jugendfeuerwehren zu setzen, da sich dies bewährt habe, wie man auch an der Feuerwehr Wachtendonk erkennen könne.

Auch bei der grenzüberschreitenden Gefahrenabwehr soll die Zusammenarbeit intensiviert werden, was er anhand einiger Beispiele aufzeigte.

Welch hohen Stellenwert die örtliche Jugendfeuerwehr einnimmt und welche umfangreichen Tätigkeiten sie nachgeht, ließ sich aus dem Beitrag von Jugendfeuerwehrwart Simon Potratz entnehmen. Mit Stolz erinnerte er an das 20-jährige Jubiläum der hiesigen Jugendfeuerwehr im letzten Jahr, das mit mehreren Veranstaltungen und vielen jungen Gästen aus Nachbarwehren begangen wurde. Nils Emmers berichtete zu den 130 Einsätzen, welche die beiden Löschzüge im vergangenen Jahr abgearbeitet und wie sich diese statistisch auf die Einsatzart, Wochentage und Tageszeiten verteilt hatten. Mit zusätzlichen Informationen, Bildern und Videos berichtet er noch zu den wesentlichen Einsätzen aus der jüngsten Zeit.

Sebastian Kretz als Leiter der Feuerwehr berichtet der Versammlung, dass positiv aufgefallen sei, dass es im letzten Jahr zu deutlich weniger menschlichem Leid gekommen sei. Er bestätigt, ebenso wie der Bürgermeister, gerne den Baufortschritt am Gerätehaus und den altersbedingten Austausch mehrerer Feuerwehrfahrzeuge beim Löschzug Wankum. Ebenso kritisch sehe er aber auch die Tagesverfügbarkeit, die von 17 auf sieben Feuerwehrleute quasi abgestürzt sei. Die Feuerwehr stehe dazu mit der Gemeindeverwaltung in der Lösungssuche. Die Entspannung durch das bald bezugsfertige Gerätehaus in Wachtendonk lasse nun auch wieder verstärkt die schon länger öffentlich gewordenen Mängel und Provisorien am Gerätehaus in Wankum in den Fokus treten.

Nicht nur für neue aktive Mitglieder fehle es dort schlicht an Platz für zusätzliche Spinde. Mit 6,5 ausgewiesenen Parkplätzen bleibe auch dieser Bestand weit hinter den Erfordernissen. Er appelliere daher an die Verwaltung in eine wirtschaftliche und zielorientierte Planung einzusteigen. Die finanzielle Herausforderung sei allen bekannt, ebenso die Mängel, deren Beseitigung Aufgabe der Gemeinde sei. Es handele sich nicht um vernachlässigbare Begehrlichkeiten. Anschließend nahm Sebastian Kretz die Ehrung langjähriger Mitgliedschaften vor. Trotz der derzeit schwierigen Ausbildungslage war die Versammlung, aufgrund der intensiven Aus- und Weiterbildung der aktiven Mitglieder auf Standort-, Kreis- und Landesebene, von vielen Beförderungen geprägt.

Ein besonderes Gewicht nahm bei der Versammlung die Verabschiedung des langjährigen Löschzugführers von Wankum, Norbert Hommes, ein, dessen Verdienste für den Löschzug Sebastian Kretz in seiner Laudatio ausdrücklich würdigte. Als langjähriger Weggefährte von Norbert Hommes im Löschzug Wankum wurde Paul Lingen anschließend aufgefordert, die Laudatio von Sebastian Kretz mit persönlichen Anekdoten aus über 40 Jahren mit Norbert, im Löschzug Wankum kurz „Kong“ genannt, zu ergänzen, womit er im Dialog mit Norbert in der Versammlung für eine lustige und ausgelassenen Stimmung sorgte.

Als neue Zugführung für den Löschzug Wankum ernannte Sebastian Kretz als dessen Löschzugführer Nils Emmers und als dessen Stellvertreter Christoph Kalter, wozu beiden eine Ernennungsurkunde ausgehändigt wurde.

Kreisbrandmeister Reiner Gilles, Bürgermeister Paul Hoene, Manfred Hommes, Nils Emmers, Christoph Kalter, Lennart Gutsche, Sebastian Turinsky, Klaus Westermann, Marlisa Geick, Lukas Soppenberg, Jan-Luca Tomaschek, Norbert Hommes, Leon Mart, Marcel Deutzkens, Niels Brandstaedt, Justin Anderson, Jannis Verbraecken, Daniel Bouverie, Lars Brandstaedt, Marco Meis, Matthias Heyer, Sven Lockermann, Benedikt Richter und der Leiter der Feuerwehr, Sebastian Kretz (v.l.n.r.).NN-Foto: Theo Leie

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