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Janine Fries-Knoblach, Man erntet, was man sät. Ackerbau und Landleben in den römischen Nordwestprovinzen. Führer und Schriften des LVR-Archäologischen Parks Xanten Band 28
25. März 2026 Von NN-Online · Xanten

Neues Buch des APX über Ackerbau und Landleben in römischer Zeit

Man erntet, was man sät

XANTEN. Heutige Vorstellungen von typischen Römern drehen sich meist um waffenklirrende Legionäre und Gladiatoren. Doch waren es nicht Soldaten, sondern Bauern, die das römische Reich am Laufen hielten – ein Großteil der Menschen lebte und arbeitete auf dem Lande! Ihnen widmet sich das druckfrisch erschienene Buch „Man erntet, was man sät“ des LVR-Archäologischen Parks Xanten.

Die Archäologin Janine Fries-Knoblach verbindet darin auf 244 reich bebilderten Seiten archäologische Funde und antike Schriftquellen zu einer anschaulichen Darstellung des römischen Landlebens. Die Autorin zeigt, welche Pflanzen man anbaute, wie die Felder bestellt wurden und welche Rolle Tiere als Helfer in der Landwirtschaft spielten. Detailliert vorgestellt werden auch Geräte und technische Neuerungen wie Pflüge, Mühlen und frühe Mähmaschinen. In den Schilderungen der damaligen Zeit wird das besondere Verhältnis der reichen Oberschicht zum Landleben deutlich, aber auch, unter welchen Bedingungen Bauern und Sklaven arbeiteten und welche Risiken etwa durch Missernten drohten. Ergänzt wird der populärwissenschaftlich ausgerichtete Band durch übersetzte Zitate antiker Autoren und eine liebevoll illustrierte Geschichte rund um das fiktive römische Stadtmädchen Prisca, das einen Sommer auf dem Land verbringt.

Das Buch ist im Verlag Nünnerich-Asmus erschienen und kostet 19 Euro.

Janine Fries-Knoblach, Man erntet, was man sät. Ackerbau und Landleben in den römischen Nordwestprovinzen. Führer und Schriften des LVR-Archäologischen Parks Xanten Band 28

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