"Dr. Gennaro Manzo, neuer Chefarzt der Orthopädie am St.-Willibrord-Spital Emmerich, lächelnd im Krankenhausporträt"
14. September 2026 Von NN-Online · Emmerich

Neuer Chefarzt stärkt Orthopädie und Unfallchirurgie am St.-Willibrord-Spital

Gennaro Manzo übernimmt Chefarztposition – Emmericher Krankenhaus lädt am 5. Oktober zur Informationsveranstaltung rund um die Hüfte nach Rees ein

EMMERICH. Neue medizinische Expertise für das St.-Willibrord-Spital Emmerich: Gennaro Manzo ist neuer Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Gemeinsam mit seinem Team möchte er das bestehende Behandlungsspektrum stärken und gezielt weiterentwickeln. Patienten profitieren dabei von einer umfassenden Versorgung, bei der Unfallchirurgie und Orthopädie gleichwertig miteinander verbunden werden.

Wer Beschwerden am Bewegungsapparat hat, nach einer Verletzung behandelt werden muss oder einen Gelenkersatz benötigt, findet am St.-Willibrord-Spital eine kompetente Anlaufstelle. Im Mittelpunkt steht dabei stets der einzelne Mensch.

„Kein Patient und keine Erkrankung sind gleich. Deshalb betrachten wir jeden Fall individuell und schauen gemeinsam, welche Behandlung das bestmögliche Ergebnis verspricht“, erklärt Chefarzt Gennaro Manzo. „Mir ist besonders wichtig, dass unsere Patientinnen und Patienten verstehen, was ihnen fehlt, welche Möglichkeiten wir haben und warum wir eine bestimmte Behandlung empfehlen. Wer unsere Sprechstunde verlässt, soll gut informiert sein und genau wissen, wie es weitergeht.“

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie deckt ein breites medizinisches Spektrum ab. Dazu gehört die gesamte Unfallchirurgie ebenso wie die Behandlung von Erkrankungen und Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates. Einen wichtigen Schwerpunkt bildet die Endoprothetik von Hüfte, Knie und Schulter. Das Spektrum reicht von der Behandlung verschleißbedingter Gelenkerkrankungen über den erstmaligen künstlichen Gelenkersatz bis hin zu notwendigen Wechseloperationen bereits vorhandener Endoprothesen.

Bei der Implantation von Knieprothesen setzt das St.-Willibrord-Spital auch weiterhin auf das moderne robotisch-assistierte ROSA-System. Der OP-Roboter unterstützt das operative Team dabei, die Knieprothese präzise und individuell auf die Anatomie der Patientin oder des Patienten abgestimmt zu implantieren und so eine optimale Positionierung zu ermöglichen.

Für Patienten bedeutet das: Auch bei komplexeren Beschwerden steht am St.-Willibrord-Spital ein erfahrenes Team zur Verfügung, das moderne Medizintechnik mit hoher fachlicher Expertise verbindet und Diagnostik, Behandlung sowie Nachversorgung eng miteinander abstimmt.

„Mit Gennaro Manzo gewinnen wir einen erfahrenen Chefarzt, der fachliche Expertise mit einem sehr klaren Blick auf die Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten verbindet“, sagt Iris Nötling, Geschäftsführerin des St.-Willibrord-Spitals Emmerich. „Unser Anspruch ist es, den Menschen in unserer Region eine hochwertige medizinische Versorgung zu bieten, der sie vertrauen können. Dazu gehören erfahrene Spezialisten, moderne Behandlungsmöglichkeiten und eine gute, verständliche Begleitung von der ersten Untersuchung bis zur Nachversorgung.“

Auch bei Arbeits- und Wegeunfällen ist das St.-Willibrord-Spital eine wichtige Anlaufstelle in der Region. Chefarzt Gennaro Manzo ist als Durchgangsarzt (D-Arzt) für die Behandlung von Arbeitsunfällen zugelassen. Akute Arbeitsunfälle werden ambulant in der Notaufnahme versorgt. Sollte aufgrund der Verletzung eine operative Behandlung erforderlich sein, übernimmt das Team die weitere medizinische Versorgung und stellt sicher, dass Patienten bestmöglich behandelt werden. Je nach Art und Schwere der Verletzung erfolgt die operative Versorgung direkt im St.-Willibrord-Spital, oder das Krankenhaus organisiert die Weiterbehandlung in einer dafür geeigneten spezialisierten Klinik.

Darüber hinaus werden Patienten nach einem Arbeitsunfall kontinuierlich weiterbetreut. Hierfür bietet die Klinik eine BG-Sprechstunde in der Zentralambulanz an. So können Diagnostik, Behandlung und Nachsorge eng aufeinander abgestimmt und aus einer Hand begleitet werden.

Unter der Leitung von Gennaro Manzo soll das Angebot der Klinik in den kommenden Monaten zusätzlich erweitert werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Sportmedizin. Dazu zählen unter anderem die Versorgung von Kreuzbandverletzungen sowie die Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen der Schulter.

Auch bei Knorpelschäden stehen unterschiedliche operative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Abhängig von Art und Umfang der Schädigung können moderne Verfahren bis hin zur Knorpeltransplantation eingesetzt werden. Dabei wird für jeden Patienten individuell geprüft, welches Verfahren medizinisch sinnvoll ist und wie vorhandene Gelenkstrukturen möglichst lange erhalten werden können.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Klinik ist die Alterstraumatologie. Gerade ältere Patienten benötigen nach einem Sturz oder einer Verletzung häufig mehr als eine rein unfallchirurgische Behandlung.

Am St.-Willibrord-Spital arbeiten die Orthopädie und Unfallchirurgie deshalb eng mit der Geriatrie und Frührehabilitation zusammen. Durch die gebündelte Expertise beider Fachbereiche können neben der Verletzung auch Begleiterkrankungen, Mobilität und die weitere Selbstständigkeit der Patientinnen und Patienten berücksichtigt werden. So entsteht eine Behandlung, die nicht an der Operation endet, sondern den gesamten Genesungsprozess im Blick behält.

Gennaro Manzo studierte Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und verfügt über langjährige Erfahrung in der operativen und konservativen Behandlung orthopädischer und unfallchirurgischer Erkrankungen. Vor seinem Wechsel an das St.-Willibrord-Spital war er als Chefarzt an einer Klinik in Kronach tätig. Er ist Facharzt für Chirurgie sowie Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, verfügt über die Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie und ist zudem zertifizierter Fußchirurg.

Alles rund um die Hüfte am 5. Oktober in Rees

Wer den neuen Chefarzt persönlich kennenlernen und mehr über die Behandlung von Hüftbeschwerden erfahren möchte, hat dazu bereits am Montag, 5. Oktober, Gelegenheit. Das St.-Willibrord-Spital lädt von 17.30 bis 19 Uhr ins Bürgerhaus Rees zu einer Informationsveranstaltung rund um das Thema Hüfte ein.

Dabei geht es bewusst um mehr als die rein medizinische Behandlung. Besucher erhalten einen Überblick über den gesamten Versorgungsweg – von der Diagnose und Therapie über die Mobilisation bis hin zu Unterstützungsangeboten und Hilfsmitteln für den Alltag.

Zu Beginn stellt sich Chefarzt Gennaro Manzo vor und informiert verständlich über Erkrankungen der Hüfte, Hüftverschleiß, Behandlungsmöglichkeiten und den künstlichen Gelenkersatz. Dabei geht er auch darauf ein, wann eine Operation notwendig sein kann und welche Möglichkeiten Patienten zur Verfügung stehen.

Anschließend beleuchtet die Physiotherapie die wichtige Rolle von Bewegung, Mobilisation und Rehabilitation. Der Sozialdienst des St.-Willibrord-Spitals informiert darüber, welche Unterstützung beispielsweise bei der Organisation der weiteren Versorgung nach einem Krankenhausaufenthalt möglich ist. Ergänzend gibt ein Sanitätshaus Einblicke in geeignete Hilfsmittel, die Patienten vorübergehend oder dauerhaft im Alltag unterstützen können.

„Wir möchten mit dieser Veranstaltung die Fragen beantworten, die Patientinnen und Patienten tatsächlich beschäftigen – nicht nur zur Operation selbst, sondern auch dazu, was davor und danach passiert“, erklärt Manzo. „Unser Ziel ist, dass die Menschen gut informiert in ihre Behandlung gehen und wissen, dass sie bei uns während des gesamten Behandlungsweges kompetent begleitet werden.“

Anmeldung per E-Mail an an namik.luffy@kh-emmerich.de.

Gennaro Manzo ist neuer Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Emmericher Krankenhaus. Foto: St.-Willibrord-Spital Emmerich

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