Neue Haltestellen für den Schnellbus SB46 in Asperden und Kessel
Ab 14. Juni neue Haltestellen für besseren Nahverkehrsanschluss und Zugang zum GochNess
GOCH. Der Gocher Stadtrat hat auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beschlossen, dass der Schnellbus SB46 künftig auch in den Ortsteilen Asperden und Kessel halten soll. Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Juni werden die Haltestellen Maasstraße/GochNess in Kessel sowie der Stadtfriedhof erstmals angefahren; in Asperden folgt die Haltestelle „Bürgermeisteramt“ nach Abschluss geplanter Ausbauarbeiten durch das Land. Der SB46 verkehrt seit einem Jahr zwischen Kevelaer, Goch und Nijmegen und bietet damit im Zwei-Stunden-Takt eine direkte Verbindung in die Niederlande sowie ins Gocher Stadtzentrum. Durch die neuen Haltepunkte erhalten die Einwohner von Asperden und Kessel erstmals einen regelmäßigen Anschluss an das regionale Nahverkehrsnetz und an das örtliche Schwimmbad GochNess, das damit besser erreichbar wird. Auch wird auf Vorschlag der Grünen hin zukünftig der SB 46 an der Haltestelle Stadtfriedhof halten. Ein wichtiger Schritt für diejenigen, die zum Friedhof möchten und kein eigenes Auto nutzen können oder wollen.
„Es ist großartig, dass wir mit diesen gezielten Maßnahmen eine wirklich gute Busverbindung für Asperden, Kessel und den Anschluss zum Stadtfriedhof schaffen können“, betont Kathrin Krystof, Fraktionsvorsitzende der Gocher Grünen. „Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, ein attraktives und nachhaltiges Busangebot für Goch und alle Ortsteile zu gewährleisten.“
Der Schnellbus SB46 wurde im vergangenen Jahr im Rahmen der kreisweiten ÖPNV-Offensive eingeführt, um die grenzüberschreitende Mobilität zwischen dem Niederrhein und den Niederlanden zu stärken. Die Grünen hatten bereits 2025 den Ausbau der Haltestellen in den beiden Ortsteilen gefordert, um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen. Zusätzliche Kosten für die Halte entstehen der Stadt im Übrigen nicht. Lediglich für das Aufstellen von Fahrradbügeln entstehen einmalig Kosten in Höhe von 7.500 Euro.