Netzwerken Open Air: Erste Sommerausgabe der GoJob
Berufe zum Anfassen: Gocher Marktplatz wird am 24. Juni zur Berufs- und Ausbildungsmeile
GOCH. „GoJob – Open Air“ heißt es am Mittwoch, 24. Juni. Denn die beliebte Ausbildungsplatz- und Jobbörse, die seit 2024 regelmäßig im Kastell stattfindet, macht im Rahmen des Gocher Fußballsommers einen Abstecher auf den Marktplatz.
Von 11 bis 18 Uhr stellen sich regionale Unternehmen, Ausbildungsbetriebe und Institutionen vor. An Jobs, Ausbildungsplätzen und Praktika Interessierte können mit den Ausstellern ungezwungen und auf Augenhöhe ins Gespräch kommen, Chancen und Perspektiven ausloten. Die Grundidee zur Open-Air-Veranstaltung entstand schon Anfang 2025, als der damalige Wirtschaftsförderer Rüdiger Wenzel einen „Markt der Möglichkeiten“ ins Auge fasste, wie Tina Janssen von der ausrichtenden Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Goch berichtet. Der Markt sollte verschiedene Bereiche wie zum Beispiel Handwerk oder den Gesundheitssektor präsentieren. Auf diesem Gedanken fußt nun die erste Open-Air-Ausgabe der „GoJob“. Sie bietet den Ausstellern viel Platz, damit sie sich an größeren Ständen vorstellen können. „Die Gofa bringt einen Sattelauflieger mit und die Stadtwerke Goch kommen mit einem großen Bus. Außerdem stellt die Kisters-Stiftung die ,Nacht der Ausbildung‘ vor, die am 19. November stattfindet“, erzählt Janssen.
Die KKLE - Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft - als Trägerin mehrerer Krankenhäuser in der Region hat beispielsweise einen 3D-Anzug im Gepäck, mit dem man erleben kann, wie sich 80 Jahre Lebensalter anfühlen; bei den Gesundheitsberufen wird unter anderem der Beruf der Hebamme vorgestellt. Ebenfalls vor Ort ist die Arbeitsagentur, die ihre zahlreichen Angebote vorstellt, die sich an Schüler, potenzielle Auszubildende und Unternehmen richten. Das Ziel, ein Netzwerk vor und nach der Veranstaltung aufzubauen, wird damit erfolgreich weiter verfolgt. Wie immer, versammelt die „GoJob“ einen breiten Branchenmix mit Handel und Wirtschaft, Soziales, Verwaltung und Dienstleistungen. Vertreten sind Unternehmen aus Kleve, Bedburg-Hau, Uedem, Kalkar, Emmerich und selbstverständlich Goch. Die Unternehmen seien der „Sommerausgabe“ gegenüber sehr aufgeschlossen: „Es kommen immer noch welche nach, die sich anmelden“, freut sich Annika Cleve, Teamleiterin Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus der Stadt Goch. Und genau wie „indoor“ sind die Stände mit Ansprechpartnern besetzt, die zielgerichtet zum jeweiligen Beruf informieren können. Persönliche Gespräche und fachlicher Austausch zu Themen wie Bewerbungstraining, Vorstellungsgesprächen und Karriereplanung sind ebenfalls möglich. Damit wird lebendig und anschaulich gezeigt, was die verschiedenen Berufe so interessant für potenzielle Bewerber macht. All das geschieht mit dem Fokus darauf, das Thema Fachkräftemangel auf kreative Weise aufzugreifen und quasi als „Vermittler“ zwischen Interessent und Unternehmen zu fungieren. Vom Marktplatz als Veranstaltungsort sollen bestenfalls auch Synergie-Effekte ausgehen: „Den Weg zum Kastell muss man bewusst antreten“, so Annika Cleve, „auf dem Markt könnten wir auch ,Laufpublikum‘ mitnehmen.“ Denn wer sowieso in der Stadt unterwegs sei, der mache dann vielleicht auch einen Abstecher auf den Markt. Ein weiterer Vorteil: „Wenn die Veranstaltung im Kastell beendet war, dann hat sich alles recht schnell aufgelöst – dieses Mal lassen wir die ,GoJob‘ auf dem Markt mit einem After-Work-Getränk ausklingen.“ So könne man netzwerken, Kollegen aus Büro, Handel und anderen Branchen könnten nach Feierabend noch dazu kommen und man könne sich austauschen. „Firmen können bei uns Stehtische reservieren, per E-Mail an gojob@goch.de“, ergänzt Tina Janssen. Informationen zur „GoJob“ gibt es auch online unter www.goch.de/gojob.
Annika Cleve (l.) und Tina Janssen (r,) von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Goch freuen sich auf die erste „Outdoor“-Ausgabe der „GoJob“ am 24. Juni. NN-Foto: CDS