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René Schneider richtet eine entsprechende Anfrage an die nordrhein-westfälische Landesregierung. Foto: Chrisi Stark
26. Februar 2026 Von NN-Online · Alpen

Nach schweren Unfällen an Alpener Bahnübergang: Schneider fordert Maßnahmen von NRW-Verkehrsminister

Die schweren Unfälle werden Thema im Landtag

ALPEN. Die zwei schweren Unfälle an einem unbeschrankten Bahnübergang im Alpener Ortsteil Menzelen werden Thema im Düsseldorfer Landtag. Der SPD-Landtagsabgeordnete für Alpen, René Schneider, richtet eine entsprechende Anfrage an die nordrhein-westfälische Landesregierung.

Binnen weniger Tage ist es zuletzt zu zwei schweren Unglücken an dem Bahnübergang gekommen. Zwei Mal kam es zu Kollisionen zwischen Triebwagen und Pkw. Ein 18-Jähriger verstarb in der Folge des Unfalls, der zweite Autofahrer wurde schwer verletzt. „Beide Unfälle sind furchtbar und machen uns betroffen“, sagt Schneider. Nun müsse alles darangesetzt werden, dass es nicht zu weiteren Vorfällen kommt. In diesem Zusammenhang lobt Schneider das konsequente Vorgehen von Alpens Bürgermeister Ludger Staymann, der bereits eine Sonderverkehrsschau an dem Bahnübergang erwirkt hat. „Dort besteht ohne Zweifel ein enormes Sicherheitsrisiko, das auch den NRW-Verkehrsminister als Verantwortlichen für Schienen und Straßen im Land beschäftigen muss“, sagt Schneider. In seiner Anfrage möchte er unter anderem wissen, wie der aktuelle Stand bei der Sicherung der Bahnübergänge entlang der RB 31 im Kreis Wesel ist. Ebenso möchte Schneider wissen, wie viel Geld das Land NRW für entsprechende Maßnahmen zur Verfügung stellt. „Schließlich ist die Gefahr unbeschrankter Bahnübergänge entlang der RB31 doch länger bekannt“, sagt Schneider: „Entsprechende Vorfälle gab es in der Vergangenheit auch im Bereich Xanten-Birten. Das habe ich damals bereits im Landtag und gegenüber der Deutschen Bahn thematisiert.“

Nun fordert der SPD-Politiker, akut tätig zu werden und fragt: „Welche Möglichkeiten sieht die Landesregierung, angesichts der jüngsten Unfälle eine Beschleunigung der Planungs- und Umsetzungsverfahren zur Sicherung der betroffenen Bahnübergänge zu erreichen?“ NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer hat entsprechend der Regeln des Landtags nun vier Wochen Zeit, die Fragen Schneiders zu beantworten. „Ich erwarte, dass er diese Zeit nicht nur nutzt, um sich Absichtserklärungen zu Recht zu legen“, sagt Schneider: „In vier Wochen möchte ich von den verantwortlichen Stellen einen konkreten Plan sehen, wo nun welcher Bahnübergang gesichert wird.“

René Schneider richtet eine entsprechende Anfrage an die nordrhein-westfälische Landesregierung. Foto: Chrisi Stark

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