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Goldammer – ein typischer Vogel von gehölzreichen Offenlandstrukturen.Foto: Nabu / Tom Dove
20. Februar 2025 Von NN-Online · Niederrhein

Nabu zählt wieder Vögel in den Fleuthkuhlen

Diesmal im Abschnitt zwischen Issum und Sevelen

GELDERLAND. Das Naturschutzgebiet Fleuthkuhlen zwischen Geldern, Kapellen und Issum ist eines der artenreichsten Gebiete im südlichen Kreis Kleve dank seiner abwechslungsreichen Landschaft. Als FFH („Flora-Fauna-Habitat“)-Gebiet ist es von europaweiter Bedeutung für die Arten- und Lebensraumvielfalt.

Seit 1993 erfasst das Nabu-Naturschutzzentrum Gelderland die Tier- und Pflanzenwelt dort. Auch in 2025 wird wieder erfasst, welche Vogelarten, wo und in welcher Zahl brüten – diesmal im Abschnitt zwischen Issum und Sevelen. Für diese Arbeiten wird Stefan Wallney, Biologe beim Nabu-Naturschutzzentrum Gelderland, zwischen Februar und Juli wieder mit Klemmbrett, Karten und Fernglas im Gebiet unterwegs sein. Da sowohl die tagaktive wie nachaktive Vogelwelt erfasst wird, ist Stefan Wallney sowohl in der Morgen- als auch Abenddämmerung unterwegs. Die Untersuchungen erfolgen im Auftrag des Landes und des Kreises Kleve. Vögel sind gute Anzeiger für die Qualität ihrer Lebensräume und können daher auch für die weitere Planung des Schutzgebietsmanagements herangezogen werden. Unter anderem sind für den Biologen die heimlich im Schilf lebende Wasserralle und die in den letzten Jahren noch großen Zahlen der Goldammer von besonderem Interesse. Weitere Informationen erteilt das Nabu-Naturschutzzentrum Gelderland, E-Mail: wallney@nz-gelderland.de.

Goldammer – ein typischer Vogel von gehölzreichen Offenlandstrukturen.Foto: Nabu / Tom Dove

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