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Auch die Warn-App „NINA“ wird morgen testweise warnen. Logo: Bundesamt für Bevölkerungsschutz
11. März 2024 · Kurzmitteilungen

Morgen landesweiter Probealarm

Die stationären Sirenen werden morgen um 11 Uhr auf die Probe gestellt, damit sie im Ernstfall auch wirklich überall Alarm schlagen

KREIS WESEL. Morgen wird um 11 Uhr ein landesweiter Probealarm der stationären Sirenen durchgeführt. Ziel ist es dabei, der Bevölkerung die Bedeutung der Signale und die damit verbundenen Verhaltensweisen näherzubringen. Gleichzeitig soll festgestellt werden, ob es Defizite bei der Technik gibt und die Signale auch überall zu hören sind. Kreisweit werden rund 200 Sirenen und mobile Hochleistungssirenen eingesetzt.

Der Warnkanal Cell Broadcast (CB), der zum bundesweiten Warntag am 8. Dezember 2022 in den Warnmix implementiert wurde, wird ebenfalls mit eingebunden. Bei dem Warnkanal CB wird eine Nachricht mit dem Text der Warnung an mobile Endgeräte, die in das Mobilfunknetz eingewählt sind, versandt. Gleichzeitig wird auf dem Endgerät ein lautes Tonsignal erzeugt, welches dem Nutzer den Eingang der Warnung verdeutlicht. Weitere Informationen zur Funktionalität und den technischen Voraussetzungen für den Warnkanal CB gibt es online unter www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So-werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html.

Signalfolge und Bedeutung: Dauerton von einer Minute mit der Bedeutung „Entwarnung“; Heulton auf- und abschwellend von einer Minute mit der Bedeutung „Gefahr, Radio einschalten und auf Durchsagen achten“; Dauerton von einer Minute mit der Bedeutung „Entwarnung“.

Die Signalfolge wird in einem zeitlichen Abstand von fünf Minuten erfolgen.

Bei größeren Schadensereignissen erhält man Informationen zum Schadensgeschehen online unter www.kreis-wesel.de beziehungsweise unter Telefon 0800/1204000.

Dieser Telefonanschluss ist morgen von 11 Uhr bis 14 Uhr besetzt. Hier werden Hinweise darüber entgegengenommen, ob Sirenen an bestimmten Stellen nicht zu hören waren. Bei Rückfragen zum Sirenenalarm kann man sich ebenfalls an diese Nummer wenden. Hier werden gern auch Anregungen aus der Bevölkerung entgegengenommen.

Diese Informationen gibt es auch im Internet unter www.kreis-wesel.de (unter der Rubrik Leben & Arbeiten / Recht, Sicherheit & Ordnung / Warnung der Bevölkerung) sowie auf der Internetseite des Landes NRW unter www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung und über die Warn-App „NINA“ für Mobilgeräte.

Damit Bürger einen Notruf im Fall eines wie auch immer gearteten, länger andauernden Ausfalls (zum Beispiel Ausfall Telefonanbindung der Leitstelle oder Ausfall der gesamten Telekommunikation oder Blackout-Szenarien) absetzen können, sind im gesamten Kreisgebiet sogenannte Notfallinformationspunkte (NIP) eingerichtet. Eine fortlaufend aktualisierte Karte mit allen NIP-Standorten ist unter www.kreis-wesel.de/nip verfügbar. Hier kann Jeder und Jede den NIP finden und merken, der der eigenen Wohnanschrift am nächsten ist. Dabei ist es völlig egal, ob der NIP auf dem Gebiet der eigenen Heimatkommune oder dem der Nachbarkommune liegt.

Folgende Verhaltensweisen bei Ertönen der Warnsignaltöne sind im Ernstfall zu beachten: Ruhe bewahren, Gebäude oder Wohnung aufsuchen, Türen und Fenster schließen, Radio einschalten (Radio KW 91,7 / 107,6 MHz) – für einen möglichen Stromausfall wird empfohlen, ein Radio mit Batteriebetrieb und dafür auch Reservebatterien vorzuhalten –, Informationen beachten und hilflose Personen und Personen, die kein oder nur schlecht Deutsch verstehen, informieren.

Auch die Warn-App „NINA“ wird morgen testweise warnen. Logo: Bundesamt für Bevölkerungsschutz

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