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Die Kusshaltestelle in Straelen wurde mit Unterstützung von Leader umgesetzt.Foto: privat
17. März 2025 Von NN-Online · Niederrhein

„Möglichmacher“ für die Region

Leader-Region „Leistende Landschaft“ (Lei.La) bietet Förderung für gute Ideen bis 20.000 Euro pro Projekt

GELDERLAND. Es gibt viele gute Ideen das Leben in der Region zu bereichern. Um diese Ideen in die Tat umzusetzen, gibt es auch in diesem Jahr wieder einen „Möglichmacher“ von der Leader-Region: die Kleinprojektförderung. Jetzt ist die Ausschreibung für das Jahr 2025 gestartet. Bewerbungen können bis zum 27. April eingereicht werden.

Was kann gefördert werden? „Vieles ist möglich“, erklärt Anne Teller-Weyers vom Lei.La-Regionalmanagement und nennt einige Beispiele: Lehr- oder Entdeckungspfade, besondere Rastplätze, Tauschhütten, Infotafeln zur dörflichen Geschichte, Quartierstreffpunkte für Jung und Alt, außergewöhnliche Spiel- und Bewegungsangebote im öffentlichen Raum oder auch öffentliche Gemeinschaftsgärten, Maßnahmen für Naturschutz und Artenvielfalt. Sie ergänzt: „Das ist keine vollständige Übersicht. Wichtig ist, dass die geplanten Projekte für viele nutzbar sind und inhaltlich zu mindestens einem der Handlungsfeldern unserer Leader-Region passen.“

Die Handlungsfelder der Leader-Region sind „Lebendige Orte, soziale Gemeinschaft und Kultur“, „Natürliche Ressourcen, Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit“ sowie „Regionale Wirtschaft, Wertschöpfung und Ernährung“.

Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände, Kommunen und Privatpersonen. Projekte können nur in Kevelaer, Geldern, Straelen oder Nettetal, also einer der vier Lei.La-Kommunen, umgesetzt werden.

Gefördert werden 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten in Höhe von minimal 2.500 Euro und maximal 20.000 Euro je Projekt. Mit Bewilligungen ist erst im Sommer zu rechnen. Die Projekte dürfen nicht vor der Bewilligung starten und müssen bis Jahresende abgeschlossen sein. Schnell umsetzbare Projekte sind da klar im Vorteil. Die Förderung erfolgt nach dem Erstattungsprinzip. Die Projektanträge müssen dem Regionalmanagement bis zum Bewerbungsschluss am 27. April vollständig vorliegen. Eine Beratung mit dem Regionalmanagement rechtzeitig vor der Antragsstellung wird dringend empfohlen, da je nach Projektidee unterschiedliche Antragsunterlagen erforderlich sind.

Bereits 72 Ideen umgesetzt

Insgesamt konnten seit 2021 bereits 72 Ideen mit der Förderung in der Region realisiert werden. Die Fördergelder kommen von Bund, Land und Kommunen und haben im Sinne des Teilbereichs „Integrierte ländliche Entwicklung“ der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) das Ziel, den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln. „Melden Sie sich gerne einfach bei mir,“ lädt die Regionalmanagerin ein. „Ich freue mich auf ihre Ideen. Gemeinsam können wir klären, ob ihre Idee zum Förderangebot passt.“

Den vollständigen Aufruf, notwendige Formulare und wertvolle Checklisten gibt es, ebenso wie die Kontaktdaten des Regionalmanagements, auf www.leader-leila.de/kleinprojekte-2025

Die Kusshaltestelle in Straelen wurde mit Unterstützung von Leader umgesetzt.Foto: privat

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