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Die Abendmusik findet in der Gocher Arnold-Janssen-Kirche statt. Foto: privat
17. März 2025 Von NN-Online · Goch

Mit Musik und Wort gegen die Ohnmacht

Abendmusik am 3. Fastensonntag in Arnold-Janssen

GOCH. In einer Zeit zahlloser existenzieller Krisen, nicht enden wollender Kriege, berechtigter Zukunftsängste, Gefühlen der Ohnmacht, Wut und Hoffnungslosigkeit sehnen sich viele Menschen nach einem Ort, an dem man zu sich kommt, Orientierung findet, Kraft und Zuversicht gewinnt.

Über viele Jahrzehnte hinweg waren die Kirchen ein Ort der inneren Einkehr und Begegnung. In den letzten Jahren haben die Kirchen wegen zahlreicher Verfehlungen und Skandale stark an Glaubwürdigkeit und Zuspruch verloren. Viele kehren der Kirche enttäuscht und entmutigt den Rücken und treten aus. Andere bleiben in der Kirche, nehmen aber nicht mehr am kirchlichen Leben teil.

Doch es gibt auch heute noch sehr viele engagierte Christen in den Kirchen und eine Vielzahl von Angeboten, die dabei helfen können, einander aufzurichten und neuen Lebensmut zu gewinnen. Neben zahlreichen Gottesdiensten können auch geistliche Konzerte und Abendmusiken das Leben bereichern und im Glauben an ein sinnerfülltes Leben bestärken.

Am Sonntag, 23. März, laden Wolfgang Nowak (Orgel) und Ruth Bouss (Lektorin) zu einer besinnlichen Abendmusik zum Thema „Auf dem Weg zum Leben“ ein. Die Abendmusik beginnt um 19 Uhr in der Gocher Arnold-Janssen-Kirche.

Ausgehend von Bildmeditationen werden Grenzsituationen nachgezeichnet und vertieft, die ein jeder auf seine eigene Weise bereits durchlebt und erlitten hat. Es kommen aber auch die Erfahrungen zur Sprache, die leben und hoffen lassen, die die Menschen in ihrem Glauben bestärken und Gott loben lassen. Zwischen den Texten erklingen Choralbearbeitungen zu bekannten Fasten- und Passionsliedern von Johann Sebastian Bach und Hermann Schroeder. Zum Schluss erklingt das große Präludium in h-Moll von Johann Sebastian Bach.

Am Ausgang wird noch um eine Geldspende für Misereor gebeten.

Die Abendmusik findet in der Gocher Arnold-Janssen-Kirche statt. Foto: privat

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