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Foto: Ulrich Forster
9. November 2025 Von NN-Online · Kleve

Michelangelos geniale Skulpturen

Das Comitato Dante Kleve lädt am 12. November zu einem Vortrag

KLEVE. Der Dreierzyklus über die Bildhauerrei der Renaissance wird beim Comitato Dante mit einem Vortrag über das skulpturale Werk Michelangelo Buonarottis fortgesetzt. Michelangelos skulpturales Werk ragt weit aus dem Schaffen seiner Zeitgenossen heraus und wurde derart euphorisch rezipiert, dass Ulrich Forster (Köln) dem Florentiner Künstler einen eigenen Vortragsteil widmen will.

Mit der Aufstellung der Pietà, der trauernden Maria mit ihrem toten Sohn, in der Petersbasilika im Jahr 1499 begründet der noch sehr junge Künstler seinen Ruhm, der bis zu seinem Tod 1564 nahezu Züge religiöser Verehrung annimmt. Vorgestellt werden im Vortrag die wichtigen Slulpturenprojekte des Künstlers und deren spannende Entstehungsgeschichte, wie die Monumentalstatue des David (1504) vor dem Palazzo Vecchio, die bis heute staunende Bewunderung auslöst. In Rom schuf Buonarotti den gewaltigen Moses und Sklavenfiguren für das Grabmal von Julius II, weiterhin den „Auferstandenen Christus“ (1520) in der Santa Maria sopra Minerva und in Florenz die Medici-Gräber. Ulrich Forster erläutert die ergreifenden Pietàfiguren des Spätwerks, die Michelangelo für sein eigenes Grabmal gestaltet hatte, aber unvollendet blieben. Der Bildervortrag findet am 12. November im Kolpinhaus Kleve, um 19 Uhr statt. Das Comitato Dante lädt alle Mitglieder und Interessenten (Unkostenbeitrag: fünf Euro) dazu ein.

Foto: Ulrich Forster

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