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Mehr als 96 Prozent Zustimmung für Meike Schnake-Rupp (M.) als Bürgermeister-Kandidatin der SPD in Emmerich. Foto: privat
6. Februar 2025 Von NN-Online · Emmerich

Meike Schnake-Rupp tritt für die SPD Emmerich an

Mitglieder wählen Fraktionsvorsitzende zur Bürgermeister-Kandidatin

EMMERICH. Mit mehr als 96 Prozent Zustimmung und stehenden Ovationen hat die SPD Emmerich ihre Spitzenkandidatin Meike Schnake-Rupp gefeiert. Die 60-jährige Managementbeauftragte und Vorsitzende der Emmericher SPD-Fraktion erhielt das Votum der Mitglieder für ihre Kandidatur zur Bürgermeisterin.

Eingangs begrüßte der Co-Vorsitzende des Stadtverbandes, Harald Peschel, die Parteimitglieder im Schützenhaus Kapaunenberg. Er betonte, dass sich der Vorstand des SPD-Stadtverbandes einstimmig für die Fraktionsvorsitzende ausgesprochen hat: „Mit Meike Schnake-Rupp haben wir nicht nur eine hochqualifizierte und erfahrene Kandidatin, sondern auch eine Persönlichkeit, die es versteht, Menschen zu begeistern.“

Die gebürtige Bremerin stellte sich und ihre Ziele als Bürgermeistern vor. Seit mehr als 30 Jahren lebt sie in Emmerich, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Ihr beruflicher Werdegang begann mit einer Ausbildung zur Mathematisch-technischen Assistentin nach dem Abitur. Anschließend war Schnake-Rupp als Organisationsprogrammiererin beim Rechenzentrum der bremischen Verwaltung und bei den Stadtwerken Bremen tätig. Berufsbegleitend studierte sie Wirtschaftswissenschaften.

18 Jahre lang hat Schnake-Rupp in der europäischen Niederlassung eines taiwanesischen Großhandels für Überwachungselektronik in Emmerich gearbeitet. Seit rund sechs Jahren ist sie Managementbeauftrage bei der Contargo Rhein-Waal-Lippe, dem Containerhafen Emmerich.

„Ich will mich kümmern, und ich will mich einsetzen“, sagte Schnake-Rupp, die seit mehr als einem Vierteljahrhundert SPD-Mitglied ist. Ehrenamtliches Engagement spielt schon lange eine wichtige Rolle in ihrem Leben, sei es der Einsatz für die Errichtung einer Spielgruppe im Ortsteil Vrasselt, die Tätigkeit im Verschönerungsverein und im Martins-Komitee oder der Emmericher Kommunalpolitik. „Ich kann aus eigener Erfahrung und Anschauung beziehungsweise eigenem Engagement mitreden und weiß, wovon gesprochen wird oder wo der Schuh drückt“, führte sie aus.

Emmerich sei eine lebenswerte Stadt mit vielen schönen Seiten, aber auch mit Stellen, an denen noch „Luft nach oben“ sei. Schnake-Rupp attestierte der Rheinstadt ein starkes Miteinander und eine starke Gemeinschaft. Bürgerbeteiligung stärker in den Mittelpunkt zu rücken, gab sie als eines ihrer Ziele aus. Sie wolle sich weiterhin für eine moderne Ausstattung der Schulen in Emmerich einsetzen und erneuerte ihre Kritik daran, dass der Ausbau des Standortes Grollscher Weg der Gesamtschule von der Ratsmehrheit für drei Jahres auf Eis gelegt wurde. Als weitere zentrale Punkte gab Schnake-Rupp den Ausbau von Kita-Plätzen, die zweite Jugendeinrichtung und die ärztliche Versorgung an. Sie verwies auf den SPD-Antrag zur Prüfung der Errichtung eines kommunalen medizinischen Versorgungszentrums. Zudem forderte sie, das Thema Migration vor Ort vor allem unter dem Aspekt der Integration zu behandeln und die Verwaltung weiter zu digitalisieren. Peter Hinze, der nicht als Bürgermeister, sondern als einfaches Parteimitglied die Wahl leitete, lobte Schnake-Rupp: „Ich kann mir keine bessere Nachfolgerin wünschen.“

Im Anschluss forderte Referent Timothy Tasch im seinem Impulsvortrag mit dem Titel „Sag was?! – Demokratische Werte sinnvoll verteidigen“: „Wir müssen lauter werden.“ Er ermutigte die Sozialdemokraten, sich Stammtischparolen, Verschwörungserzählungen und „Fake-News“ entgegenzustellen.

Mehr als 96 Prozent Zustimmung für Meike Schnake-Rupp (M.) als Bürgermeister-Kandidatin der SPD in Emmerich. Foto: privat

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