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Das Märchenteam und die NN-Mitarbeiter freuen sich über die gelungene Vorstellung.NN-Foto: G. Seybert
18. Dezember 2025 Von NN-Online · Straelen

Magie, Mut und Mondkraut

39. Straelener Weihnachtsmärchen „Die Nixe im Teich“ begeisterte über 8.500 Zuschauer

STRAELEN. In eine wunderschöne, vorweihnachtliche Märchenwelt entführte der Kulturring Straelen auch in diesem Jahr mehr als 8.500 Zuschauer mit seinem großen Weihnachtsmärchen. Auch die NN hatten in diesem Jahr wieder zu einer Sondervorstellung eingeladen und bescherten über 700 Zuschauern einen zauberhaften Märchentag in Straelen.

NN-Fotos: Gerhard Seybert
NN-Fotos: Gerhard Seybert Foto: Gerhard Seybert - 47608 Geldern
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Zur Aufführung gebracht wurde in diesem Jahr das Märchen „Die Nixe im Teich“, frei nach den Gebrüdern Grimm in einer Bearbeitung für Kinder von Norbert Kamphuis. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Hans – doch bevor seine eigentliche Reise beginnt, blickt das Stück zunächst in die Vergangenheit seiner Familie.

Hans (Markus Hanßen) ist der Sohn von Adelgunde (Brigitte Seifert-Janssen) und Alfred dem Müller (Rudolf Momm), der früher schwere Zeiten durchlebte. In seiner Not ließ sich Alfred auf einen folgenschweren Handel ein: Am Teich begegnete er einer geheimnisvollen Nixe (Rebecca Jordan), die versprach, der Familie zu helfen. Als Gegenleistung sollte sie das bekommen, was als Nächstes in Alfreds Haus geboren würde. Der Müller dachte an ein Tier – doch es war sein Sohn Hans.

Viele Jahre später soll Hans als Jäger Rebhühner für ein großes Festmahl beschaffen. Der Hofkoch (Thomas Derstappen) macht Druck, und so zieht Hans in den Wald. Dort lauert bereits die Nixe mit ihren beiden Helfern (Johnny Murkovic und Jeffrey Pache). Mit dem Versprechen besonders vieler Rebhühner locken sie ihn erneut an den Teich. Kaum dort angekommen, gerät Hans in den Bann der Nixe, die ihn verzaubert und festhält.

Währenddessen leben im Wald zwei Kobolde (Marlisa Geick und Kiki Badorrek) und die Waldfee Silvaria (Anita Mysor) mit ihrer Dienerin und ihrem Hofstaat (Lara Kamphuis und Guido Steegers). Sie zaubern gemeinsam einen Kuchen – doch dafür fehlen noch Erdbeeren, die ausgerechnet am Teich geholt werden müssen. Dort werden die Kobolde Zeugen von Hans‘ Gefangenschaft und beschließen, ihm zu helfen.

Parallel macht sich Hans‘ Frau Eleonora (Hannah Janßen) gemeinsam mit ihrer Schwester Ilse (Rebecca Barnick) auf die Suche nach ihm. Im Wald treffen sie auf die Kobolde, und schnell entsteht ein Bündnis. Auf den Rat der Waldfee hin suchen sie nach dem sagenumwobenen Mondkraut, das nur bei Mondschein wächst und große Kräfte besitzt. Auf ihrer Reise begegnen sie auch dem Baumgeist (Emily Engbarth), der in einem uralten Baum lebt. Doch das Mondkraut geht auf dem Rückweg verloren – und so bleibt nur noch ein letzter, mutiger Plan.

Eleonora wagt sich in die Grotte der Nixe und zerstört dort den magischen Spiegel (Tobias Velmans), aus dem die Nixe ihre Kraft schöpft. Damit verliert diese ihre Macht, Hans ist befreit, und gemeinsam feiern alle ihren Erfolg. Als Strafe – und vielleicht auch als Zeichen von Einsicht – serviert die Nixe am Ende sogar einen Rebhuhnbraten. Ein versöhnlicher Abschluss, der sich ganz nach Weihnachten anfühlt.

Visuell überzeugte das Straelener Weihnachtsmärchen einmal mehr mit einer liebevoll gestalteten Kulisse: Ein See mit Floß führte zur geheimnisvollen Grotte mit magischem Spiegel und digitalen Unterwasser-Effekten. Hinzu kamen der stimmungsvolle Wald, das Zuhause der Müllers und der alte Baum des Baumgeistes, an dem das Mondkraut wächst und im Mondlicht gepflückt werden kann.

Ein besonderes Highlight waren zudem die Gesangseinlagen von Anita Mysor und Guido Steegers, die für Gänsehautmomente sorgten. So verband das diesjährige Weihnachtsmärchen Spannung, Humor und Herzenswärme – und ließ das Publikum am Ende mit genau dem Gefühl zurück, das zur Weihnachtszeit gehört.

Alle Kinder sind jetzt aufgerufen, am großen Malwettbewerb zum 39. Straelener Weihnachtsmärchen teilzunehmen. Alle Infos hierzu unter www.weihnachtsmaerchen-straelen.de.

Das Märchenteam und die NN-Mitarbeiter freuen sich über die gelungene Vorstellung.NN-Foto: G. Seybert

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