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Der Präsident des Lions-Club Emmerich-Rees, Christoph Gerwers (2. v. r.), und Lions-Vorstandsmitglied Dr. Stefan Dahms (r.) überreichen den beiden Quartiersmanagern des Dorfprojektes, Veronika Blume und Kajo Verbeet, einen Scheck über 3.000 Euro. Foto: privat
28. Februar 2024 Von NN-Online · Rees

Lions-Club unterstützt Halderner Quartiersprojekt

Förderscheck über 3.000 Euro an die Quartiersmanager in Haldern überreicht

HALDERN. Christoph Gerwers, Landrat und Präsident des Lions-Club Emmerich-Rees, und Activity-Beauftragter Dr. Stefan Dahms freuen sich, dass der Lions-Club mit dazu beitragen kann, dass das Halderner Quartiersprojekt auch in diesem Jahr fortgesetzt werden kann. „Die hier im Projekt geleistete Arbeit ist eine Bereicherung für Haldern und strahlt darüber hinaus auch auf andere Ortsteile. Es ist toll, dass die im Projekt geleistete Arbeit weitergeht, und wir freuen uns sehr, dass der Lions-Club Emmerich-Rees hier unterstützen kann“, sagten Gerwers und Dahms im Rahmen der Übergabe eines Förderschecks.

„Wir halten das für ein ganz wertvolles Projekt“, sagte Dahms und fügte hinzu, das Halderner Quartiersprojekt habe eine „Vorbildfunkton auch für andere Dörfer im Kreis“. Gerwers erinnerte an das Motto des Lions-Club Emmerich-Rees. „Helpe met Pläsier“, und betonte: „Deswegen macht uns das auch Spaß zu helfen.“

Nachdem das Altenpflegeheim St. Marien als Träger des Halderner Dorfprojekts von 1. April 2020 bis 31. März 2023 für drei Jahre zu 100 Prozent durch das Land NRW gefördert wurde, konnte das Dorfprojekt nach Auslaufen der Landesförderung durch Unterstützung der XII-Apostelstiftung Rees und der Stiftung der SL Naturenergie auch 2023 fortgesetzt werden. Das Altenpflegeheim St. Marien, das sich fast ausschließlich aus Mitteln der Pflegekassen refinanziert, kann neben der durch das Projekt anfallenden Verwaltungsarbeiten keinen weiteren finanziellen Beitrag zur Projektfinanzierung beitragen.

Um das Projekt auch ab 2024 fortsetzen zu können, suchten die beiden im Projekt tätigen Quartiersmanager Kajo Verbeet und Veronika Blume, die mit je einer Viertelstelle für die Planung, Unterstützung und Koordination der Projektangebote sowie der im Projekt aktuell tätigen rund 40 Ehrenamtler verantwortlich sind, bereits im April 2023 nach weiteren Fördermöglichkeiten und stießen dabei auf das Deutsche Hilfswerk, eine Stiftung der Fernsehlotterie, die genau solche Projekte finanziell unterstützt.

„Schnell wurde in mühevoller Kleinarbeit ein entsprechender Förderungsantrag für die Jahre 2024 bis 2026 mit den geplanten Projektaktivitäten und den Förderzielen auf den Weg gebracht. Die ersten Rückmeldungen der Stiftung, die ihren Sitz in Hamburg hat, waren durchaus positiv, so dass wir eigentlich mit einer Förderungszusage gerechnet hatten. Umso überraschender war es, dass wir dann Ende November 2023 eine Absage erhielten“, berichtet Kajo Verbeet. „Dann kam Plan B ins Spiel“, so die beiden Quartiersmanager. Es wurde gemeinsam mit allen im Projekt tätigen Ehrenamtlerinnen überlegt, welche Projektaktivitäten auch ohne hauptamtliche Koordination und ohne Förderung fortgesetzt werden konnten. Hierbei wurde schnell klar, dass viele Aktivitäten kurzfristig erst einmal weiterlaufen könnten, aber dauerhaft viele der bisherigen Aktivitäten sukzessive nachlassen würden.

So kam die Idee, kurzfristig nach möglichen lokalen Unterstützern zu suchen. „Und was nicht mehr für möglich gehalten wurde hat geklappt“, freut sich Veronika Blume. Durch viele Einzelspenden konnte die Projektfortführung nun auch für 2024 gesichert werden, da den Restbetrag für die Erhaltung des Halderner Quartiersprojekt 2024, den die Spenden nicht decken konnten, erst einmal die St. Marien gGmbh stemmt.

„Alle im Projekt Aktiven sind froh, dass es nun weitergeht und danken allen Unterstützer für ihr großzügiges Engagement“, sagen Verbeet und Blume.

Der Präsident des Lions-Club Emmerich-Rees, Christoph Gerwers (2. v. r.), und Lions-Vorstandsmitglied Dr. Stefan Dahms (r.) überreichen den beiden Quartiersmanagern des Dorfprojektes, Veronika Blume und Kajo Verbeet, einen Scheck über 3.000 Euro. Foto: privat

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