Leistungssport und mentale Gesundheit
Wie sich Leistungssport auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen auswirkt
BEDBURG-HAU. In der LVR-Klinik Bedburg-Hau fand jetzt das Sportsymposium „Leistungssport und Psyche“ statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie sich Leistungssport auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen auswirkt und wie Betroffenen aktiv geholfen werden kann. Neben namenhaften Referentinnen war auch Sonja Greinacher, Olympiasiegerin im 3x3-Basketball und Psychologin, anwesend, die im Anschluss an die Fachvorträge von ihren Erfahrungen berichtete. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion entstand ein lebhafter Austausch im Gesellschaftshaus der Klinik, der die Expertinnen mit Schülern, Psychologen, Sportbegeisterten und vielen weiteren Interessierten aus dem Publikum ins Gespräch brachte. Dr. Nikolaus Barth, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Initiator der Veranstaltung, freut sich über die großartige Resonanz und betont, dass das Sportsymposium viele interessante und neue Aspekte beleuchtet habe. Angestoßen durch den persönlichen Kontakt zu Frau Greinacher war es ihm von großer Bedeutung, der Beschäftigung mit der mentalen Gesundheit junger Athleten mithilfe des Symposiums mehr Sichtbarkeit zu verschaffen. Er berichtet von wiederkehrenden Erfahrungen im Klinikalltag, in denen er dem massiven Leistungsdruck sportlich aktiver Patienten begegnet. Die LVR-Klinik Bedburg-Hau bietet medizinische und therapeutische Hilfe für Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen. Infos findet man auf der Website unter www.klinik-bedburg-hau.lvr.de.
Auf dem Podium: Dr. Nikolaus Barth, Chefarzt Kinder- und Jugendpsychiatrie, im Gespräch mit Anna Esser, Psychologin und Balletttänzerin, Sonja Greinacher, Olympiasiegerin im 3x3 Basketball und Psychologin, Dr. med Gertraud Gradl-Dietsch, Oberärztin LVR-Klinik Essen, und Frederik Koenen, Leiter Bildungszentrum und Pflegeschule. Foto: LVR-Klinik Bedburg-Hau