Leistungen für Familien im grenzüberschreitenden Alltag
Online-Sprechstunde der GrenzInfoPunkte findet am 10. September statt
NIEDERRHEIN. Wenn Eltern in einem Land wohnen, aber im Nachbarland arbeiten, ist oft unklar, welche Familienleistungen ihnen zustehen – und vor allem, wo und wie diese beantragt werden können. Genau hier setzt die nächste thematische Online-Sprechstunde der GrenzInfoPunkte an: Am Mittwoch, 10. September, dreht sich alles um grenzüberschreitende Ansprüche auf Kindergeld, Elterngeld und weitere Leistungen für Familien.
Das digitale Beratungsangebot richtet sich sowohl an deutsche als auch an niederländische Grenzpendler. In individuellen Gesprächen – auf Deutsch oder Niederländisch – beantworten Fachleute gezielt Fragen zur Anspruchsberechtigung, Antragstellung und Zuständigkeit der Behörden. Dabei geht es unter anderem um folgende Themen: Besteht Anspruch auf deutsches Kindergeld, wenn man als Niederländer in Deutschland wohnt? Gilt Elterngeld auch für Personen, die in Deutschland leben, aber in den Niederlanden arbeiten? Und ist es möglich, Leistungen aus beiden Ländern zu beziehen?
Beratung durch Experten
Während der Online-Sprechstunde stehen Berater der GrenzInfoPunkte sowie Fachkräfte der Familienkasse Rheinland-Pfalz-Saarland und anderer zuständiger deutscher Behörden zur Verfügung. Auch das Bureau voor Duitse Zaken der niederländischen Sozialversicherungsbank (SVB) beteiligt sich aktiv an der Beratung. Die persönlichen Beratungsgespräche finden online statt und dauern jeweils maximal 45 Minuten. Das Online-Sprechstundenformat findet am nun am Mittwoch, 10. September von 9.45 bis 16.30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist bis spätestens Mittwoch, 3. September über das Kontaktformular auf der Website des GrenzInfoPunkts Rhein-Waal möglich: www.grenzinfo.eu/erw/anfrage. Da die Anzahl der verfügbaren Termine begrenzt ist, wird eine frühzeitige Anmeldung dringend empfohlen.
Für Familien, die am 10. September nicht teilnehmen können, besteht die Möglichkeit, einen persönlichen Gesprächstermin beim GrenzInfoPunkt Rhein-Waal zu vereinbaren. Interessierte können hierzu unter Telefon 02821/793079 oder per E-Mail an gip@euregio.org Kontakt aufnehmen.