„Lei.La“ fördert wieder Kleinprojekte für die Region
Leader bietet Förderung für Projekte in Kevelaer, Geldern, Straelen und Nettetal
Bewerbungsphase gestartet
Vereine, Verbände, Kommunen, Privatpersonen und andere Organisationen sind antragsberechtigt und können sich ab sofort um einen Zuschuss für ihre Projektidee bewerben. Sie muss der Entwicklung der Region dienen und den Zielen der Regionalen Entwicklungsstrategie der Leader-Region entsprechen. Projekte können nur in Kevelaer, Geldern, Straelen oder Nettetal, also einer der vier Lei.La-Kommunen, umgesetzt werden.
Schnell realisierbar
Jede Idee muss sich mindestens in einem der drei Handlungsfelder der Leader-Region verorten lassen: „Lebendige Orte, soziale Gemeinschaft und Kultur“, „Natürliche Ressourcen, Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit“ sowie „Regionale Wirtschaft, Wertschöpfung und Ernährung“. Beispiele für mögliche Förderungen sind: Infrastrukturmaßnahmen wie Sitzgruppen oder Hinweistafeln, die Ausstattungen für Spiel- oder Mehrgenerationenplätze, Einrichtung oder Ausstattung für Museen, Dorfgemeinschaftshäuser, Tauschtreffs oder Naturschutzgruppen, die Gestaltung besonderer Begegnungsorte oder die Aufwertung von Naturräumen. „Für die Antragsteller ist der Aufwand verhältnismäßig gering, der Fördersatz angenehm hoch und die Umsetzung aufgrund des Umfangs der Projekte in der Regel schnell realisierbar“, verrät Regionalmanagerin Anne Teller-Weyers. Gefördert werden 80% der förderfähigen Gesamtkosten in Höhe von minimal 2.500 Euro und maximal 20.000 Euro je Projekt.
Die Projekte müssen so konzipiert sein, dass sie bis Ende 2024 abgeschlossen und abgerechnet werden können. Mit dem Projekt darf vor der Bewilligung nicht begonnen werden. Die Förderung erfolgt nach dem Erstattungsprinzip. Die Projektanträge müssen dem Regionalmanagement bis zum Bewerbungsschluss am 21. April vollständig vorliegen. Die Beratung mit dem Regionalmanagement rechtzeitig vor der Antragsstellung wird dringend empfohlen, da je nach Projektideen unterschiedliche Antragsunterlagen erforderlich sind. Den vollständigen Aufruf und alle notwendigen Formulare und Checklisten zum Download gibt es auf der Website www.leader-leila.de/kleinprojekte-2024.
Ranking
Jeder eingereichte und grundsätzlich förderfähige Projektantrag wird mittels festgelegter Kriterien durch das Projektauswahlgremium der Region bewertet, es entsteht ein Ranking. Anhand des Rankings und des zur Verfügung stehenden Budgets für die Region wird voraussichtlich im Mai entschieden, welche Projektideen eine Förderzusage erhalten können. Die jetzt laufende Ausschreibung erfolgt unter Fördervorbehalt. Eine Förderzusage für die Region wird für das zweite Quartal 2024 erwartet, mit einer Bewilligung von Projekten ist daher frühestens im Juni zu rechnen. Auch kleinere Änderungen bei den Förderbedingungen sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen. Die Kleinprojekt-Förderung wird zu 90% über den Teilbereich „Integrierte ländliche Entwicklung“ des Rahmenplans der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) von Bund und Land NRW sowie mit 10% von den beteiligten Lei.La-Kommunen Nettetal, Straelen, Geldern und Kevelaer finanziert.
Fragen zur Förderung beantwortet das Lei.La-Regionalmanagement per E-Mail unter info@leader-leila.de oder telefonisch unter 02831/13482-70 beziehungsweise -71.
Am Donnerstag, 21. März, um 19 Uhr wird das Regionalmanagement zusätzlich einen digitalen Beratungstermin anbieten. Bei Interesse bitte eine kurze Mail an das Regionalmanagement senden, man erhält dann den Teilnahmelink.