Leerstand in Rees trifft lokale Angebot
Produkte von lokalen Erzeugern in Schaufenster auf der Fallstraße
„Das Reeser Netzwerk macht es möglich, hier Synergien zu nutzen“, erläutert Sandra Kimm-Hamacher von der WfG Rees. Konkret bedeutet das, dass Produkte aus der Region jetzt in einem bisher unbesetzten Ladenlokal auf der Fallstraße sichtbar Platz gefunden haben – zumindest der Hinweis darauf. „Wir haben Äpfel, Fleisch, Bier und viele weitere Lebensmittel, bei denen die Wertschöpfungskette vor unserer Haustür beginnt“, sagt Kimm- Hamacher. „Da lag es für uns auf der Hand, das prominent zu platzieren.“
Das ehemalige Ladenlokal des Bekleidungsgeschäfts Wessendorf stand dafür zur Verfügung. Ein Fenster davon ist jetzt ausgestattet mit einem vollflächigen Banner sowie den Produkten oder zumindest Hinweisen darauf. Ein QR-Code führt direkt online zum Erzeuger. „Waren zum Verzehr können wir hier natürlich schlecht dauerhaft aufstellen. Aber diese Auslage soll auf die Vielfalt unserer Region hinweisen und im besten Falle direkt zum Kauf animieren“, sagt Kimm-Hamacher.
Das Schaufenster in der Fallstraße ist bis zur weiteren Nutzung durch den Eigentümer damit ab sofort Info-Point in Rees im Kontext der Ziele für Nachhaltige Entwicklung (17ziele.de) für das zwölfte Ziel – nachhaltiger Konsum und Produktion.
Das Ladenlokal verstetigt die Aktion „heimatshoppen“ der IHK Niederrhein, die den regionalen Handel stärkt. Weitere Orte sind geplant. Interessierte lokale Erzeuger und Besitzer von Schaufenstern im Reeser Stadtgebiet können sich bei der Wirtschaftsförderung Rees melden. Weitere Infos unter www.stadt-rees.de/heimatshoppen.