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Schwarz gewinnt: Stephan Wolters (2. v. l.) und Günther Bergmann (2. v. r.) holen in den beiden Klever Wahlkreisen die meisten Stimmen, vor den SPD-Kandidaten Lars Aengenvoort (l.) und Christin Becker (r.).NN-Foto: Rüdiger Dehnen
16. Mai 2022 · Niederrhein

Landtagswahl: CDU gewinnt in beiden Klever Wahlkreisen

Nur Bündnis 90/Die Grünen feiern deutliche Zugewinne gegenüber 2017

KREIS KLEVE. Die Landtagswahl 2022 in NRW ist nicht nur auf Landesebene ein Erfolg für die CDU. Ministerpräsident Hendrik Wüst sieht im Ergebnis von 35,5 Prozent für seine Partei einen „klaren Regierungsauftrag für mich und die CDU in Nordrhein-Westfalen“. Auch im Kreis Kleve haben sich die beiden Kandidaten der Christdemokraten klar durchgesetzt. Sie holen zusammen 44,23 Prozent, trotz Verlusten von -3,16 Prozent gegenüber der Landtagswahl 2017.

Auch die weiteren Parteien verzeichnen größtenteils Verluste: Die SPD kommt auf 25,35 Prozent der Stimmen (-3,70), die FDP auf 6,44 Prozent (-2,44), die AfD auf 2,06 Prozent (-2,32), die Linke auf 1,91 Prozent (-1,37). Um 10,26 auf 15,86 Prozent können dagegen Bündnis 90/Die Grünen ihr Ergebnis verbessern und holen damit die drittmeisten Stimmen im Kreis Kleve. Die Freien Wähler holen 3,59 Prozent, die Basis 0,57 Prozent.

Im südlichen Wahlkreis I setzt sich CDU-Kandidat Stephan Wolters mit 44,84 Prozent durch. Zwar holt der Nachfolger von Margret Voßeler-Deppe gegenüber der NRW-Landtagswahl von 2017 5,28 Prozent weniger, dennoch lässt er seinen Kontrahenten Lars Aengenvoort durch. Die SPD kommt auf 24,13 Prozent (-2,80), die FDP auf 6,56 Prozent (-2,10), die AfD auf 3,89 Prozent (-0,41), die Linke auf 1,49 Prozent (-1,17) und die Freien Wähler auf 3,06 Prozent, die Basis auf 1,07 Prozent. Deutliche Zugewinne feiern Bündnis 90/Die Grünen um Paula Backhaus; sie steigern ihr Wahlergebnis gegenüber 2017 um 9,14 auf 14,94 Prozent.

Im nördlichen Wahlkreis II feiert Günther Bergmann mit 43,54 Prozent (-0,87 Prozent gegenüber 2017) seine Wiederwahl. Die SPD um Christin Becker holt 25,20 Prozent (-4,65), die FDP landet bei nur noch 5,54 Prozent (-7,00). Die AfD kommt auf 3,98 Prozent (-1,80), die Linke auf 1,44 Prozent (-2,06) und die Freien Wähler auf 1,24 Prozent (+0,96 Prozent). Als weiterer Gewinner der Wahl dürfen sich auch im nördlichen Kreis Kleve die Grünen sehen: Sie steigern ihr Ergebnis gegenüber 2017 um 10,25 auf nun 15,47 Prozent. Zudem zieht Grünen-Kandidat Volkhard Wille über die Landesliste (Platz 18) in den Landtag ein.

Bedenklich ist die Entwicklung der Wahlbeteiligung in Nordrhein-Westfalen: Sie sinkt auf einen historischen Tiefstand von 55,5 Prozent; bei der Landtagswahl 2017 hatte sie noch bei 65,2 Prozent gelegen. Ganz ähnlich sieht es im Kreis Kleve aus: Hier sinkt die Wahlbeteiligung von 64,95 auf 55,11 Prozent.

Jubeln über ein starkes Ergebnis: Die Grünen um Paula Backhaus (l.) und Volkhard Wille (r.), der über die Landesliste den Einzug in den Landtag schafft. NN-Foto: Rüdiger Dehnen

Jubeln über ein starkes Ergebnis: Die Grünen um Paula Backhaus (l.) und Volkhard Wille (r.), der über die Landesliste den Einzug in den Landtag schafft. NN-Foto: Rüdiger Dehnen

Schwarz gewinnt: Stephan Wolters (2. v. l.) und Günther Bergmann (2. v. r.) holen in den beiden Klever Wahlkreisen die meisten Stimmen, vor den SPD-Kandidaten Lars Aengenvoort (l.) und Christin Becker (r.). NN-Foto: Rüdiger Dehnen

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