"Ausstellung in der Hohen Mühle, Kunstwerke bis 6. Dezember, Foto von Gerhard Seybert"
5. Oktober 2026 Von NN-Online · Uedem

Kunstwerke von Johann Mühlhoff kehren nach Uedem zurück

Ausstellung des Heimat- und Verkehrsvereins in der Hohen Mühle eröffnet

UEDEM. Kürzlich fand in der Hohen Mühle die feierliche Eröffnung der Ausstellung mit Werken des Kunstmalers Johann Mühlhoff statt. Der gebürtige Uedemer hatte sich einen Namen als Kunstglasmaler und als Kunstmaler gemacht. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Michael Lehmann, konnte zwei Enkel des Malers begrüßen. Waltraud Mühlhoff aus Mettmann und Eduard Mühlhoff sowie sein Sohn Herweg aus Schneppenbaum. Ein ebenso herzlicher Gruß galt dem Kevelaerer Peter Derix, aus dessen Sammlung die Kirchenfenster bereitgestellt wurden. Michael Lehmann betonte die aufwendige Suche nach Bildern und Fotos des Malers. Er konnte von intensiver Forschung und glücklichen Zufällen berichten. „Dank“ sagte er all denjenigen, die durch die leihweise Überlassung von Exponaten diese Ausstellung möglich gemacht haben. Ein „Dank“ galt auch der Kulturförderung der Gemeinde Uedem, der deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement und der Bürgerstiftung Uedem für die finanzielle Unterstützung. Der Bürgermeister lobte den Maler Mühlhoff: „Wenn man sich heute anschaut, wo seine Arbeiten überall hingelangten, wird deutlich: Johann Mühlhoff war keineswegs nur ein Maler von lokaler Bedeutung. Wir sehen hier nicht nur Kunstwerke. Wir sehen durch die Augen eines Menschen auf unsere eigene Geschichte, auf Straßen, Gebäude, Landschaften und Orte, die Johann Mühlhoff vor vielen Jahrzehnten festgehalten hat. Vieles davon befand sich über Jahrzehnte in Privatbesitz und wird nun wieder einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Und genau das macht diese Ausstellung so interessant.“ Ein großes Lob des Bürgermeisters galt dem Engagement des Heimat- und Verkehrsvereins Uedem und seinem Vorsitzenden Michael Lehmann, der in den letzten Monaten die Informationen und die Bilder zusammengetragen hat und mit der zur Ausstellungseröffnung erschienenen Broschüre das Werk des Künstlers für künftige Generationen erlebbar gemacht hat.

Bei Kaffee und Kuchen gab es in gemütlicher Runde viele Gespräche, in denen an den Maler und seiner Werke erinnert wurde. Bis zum 6. Dezember können 17 Kirchenfensterentwürfe, neun Zeichnungen und 26 Ölgemälde/Aquarelle jeweils sonntags in der Hohen Mühle besichtigt werden. Das Spektrum der Motive ist reich. Es werden kirchliche Motive, Stilleben, Portraits oder Landschaftsaufnahmen gezeigt. Auch Reproduktionen von bekannten Bildern sind zu sehen. Die Broschüre über den Maler ist zum Preis von zehn Euro in der Hohen Mühle und bei Geschenke Binn erhältlich. Die Kirchenfenster sind bei Peter Derix käuflich zu erwerben. Interessierte können sich an den Heimatverein wenden.

Die Ausstellung in der Hohen Mühle ist bis zum 6. Dezember zu sehen. NN-Foto: Gerhard Seybert

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