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Stellen das Programm „Kultur am Kapellenplatz“ vor, v.l.: Prof. Wolfgang Seifen (Vorsitzender Orgelbauverein Kevelaer), Paul Lammers (zweiter Basilikaorganist), Sebastian Piel (Chordirektor) und Basilikaorganist Elmar Lehnen. NN-Foto: Gerhard Seybert
22. Dezember 2024 Von NN-Online · Kevelaer

Kultur am Kapellenplatz

Umfangreiches Programm für 2025 vorgestellt

KEVELAER. Die letzten Töne des Orgelfestjahres 2024 sind kaum verklungen, da steht schon die erste Veranstaltung des Programms „Kultur am Kapellenplatz“ im Jahr 2025 auf dem Programm. Deutsche Weihnachtslieder mit dem Chor KALOBRHI unter Leitung von Elmar Lehnen erklingen am Sonntag. 5. Januar 2025, 16.30 Uhr, in der Basilika.

Umfangreich ist das Programm 2025, das der Orgelbauverein Kevelaer unter Vorsitz von Prof. Wolfgang Seifen für das Jahr 2025 vorstellt. Zur besseren Orientierung ist die „Kultur am Kapellenplatz“ in diese fünf Programmreihen gegliedert: Kultur im Priesterhaus, Chormusik, Orgelpur, Orgelplus und Sonderveranstaltungen.

Der Orgelbauverein hat ein übersichtlich gestaltetes Programmheft herausgegeben, dessen Titelseite das Logo der „Kultur am Kapellenplatz“ ziert. Es orientiert sich am Grundriss der Gnadenkapelle. Jede Seite des Logos zeigt eine andere Farbe, die wiederum für eine der fünf Programmreihen steht. Die Farben sind angelehnt an die Ausmalung der Marienbasilika. Somit findet sich der Leser des Programmheftes leicht zurecht. Alle Veranstaltungsorte befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Kapellenplatz und zur Gnadenkapelle.

Bei den Programmreihen „Orgelpur und Orgelplus“ liegt ein großer Schwerpunkt auf der Orgelmusik und dem Hauptinstrument, der Seifert-Orgel in der Basilika. Auch kleinere Instrumente wie die Orgel in der Kerzenkapelle kommen zum Einsatz. Unter „Orgelplus“ sind alle Konzerte zu finden, bei denen die Orgel mit einem anderem Instrument oder mit Sängern spielt. Zweiter großer Schwerpunkt ist die „Chormusik“. Die verschiedenen Chorensembles an St. Marien Kevelaer werden an herausragenden Terminen die Vielfalt und das Leistungsvermögen des Ensembles präsentieren. Dazu werden herausragende Chöre aus dem In- und Ausland eingeladen. In der bereits erfolgreich etablierten Reihe „Kultur im Priesterhaus“, dem dritten Schwerpunkt des Programms, finden Lesungen, Singer-Songwriter-Programme, Lesungen und klassische kammermusikalische Programme statt.

Die letzte Programmsäule, die „Sonderveranstaltungen“ lässt den Veranstaltern Raum für besondere Musik und Entdeckungen, „die sie gerne teilen wollen und andere Dinge, die wir vielleicht selbst noch nicht kennen.“

Prof. Wolfgang Seifen, Vorsitzender des Orgelbauvereins, und Basilika-Organist Elmar Lehnen freuen sich, dass die Seifert-Orgel der Basilika nach zweijähriger Sanierung wieder vollumfänglich eingesetzt werden kann. „Die Orgel verfügt jetzt über eine noch größere Anziehungskraft“, so Seifen. Er zitiert Olivier Latry, Titular-Organist an der kürzlich wieder eröffneten, weltberühmten Kirche Notre Dame de Paris: „Der Klang der Kevelaerer Orgel ist besser als der Klang der Orgel von Notre Dame“. Bei der Renovierung von Januar 2022 bis Dezember 2023 wurden alle Pfeiffen und technischen Elemente ausgebaut und in die Werkstatt Seifert zur Überholung gebracht. Zusätzliche Laufböden und Leitern verbessern die Wartungsfreundlichkeit des mehrere Etagen hohen Instruments. Nur ein Problem ist schwer in den Griff zu bekommen: Tauben lieben die Orgel und lassen sich gerne in den großen Orgelpfeiffen nieder. Mit unübersehbaren Folgen.

Das Programmheft „Kultur am Kapellenplatz ist unter anderem im Priesterhaus erhältlich. Es ist zudem unter www.orgelbauverein-kevelaer.de einsehbar.

Kerstin Kahrl

Stellen das Programm „Kultur am Kapellenplatz“ vor, v.l.: Prof. Wolfgang Seifen (Vorsitzender Orgelbauverein Kevelaer), Paul Lammers (zweiter Basilikaorganist), Sebastian Piel (Chordirektor) und Basilikaorganist Elmar Lehnen. NN-Foto: Gerhard Seybert

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