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Kreis Kleve empfiehlt: Mähroboter nur tagsüber einsetzen
13. Mai 2025 Von NN-Online · Niederrhein

Kreis Kleve empfiehlt: Mähroboter nur tagsüber einsetzen

Der Kreis Kleve empfiehlt dies zum Schutz der Tiere

KREIS KLEVE. Die Untere Naturschutzbehörde Kreis Kleve warnt vor den Gefahren, die Mähroboter in Privatgärten für nachtaktive Wildtiere wie Igel darstellen.

Gartenbesitzer werden eindringlich gebeten, die Geräte ausschließlich tagsüber einzusetzen. Nachts sollten die Mähroboter nicht fahren, um Verletzungen und Todesfälle bei Tieren zu vermeiden. Mähroboter arbeiten automatisiert und häufig unbeaufsichtigt – viele Geräte verfügen jedoch nicht über ausreichende Sensorik, um auch kleinere Tiere zu erkennen. Besonders gefährdet sind Igel, die sich bei Gefahr zusammenrollen statt zu fliehen. Werden sie von den Rasenmähern erfasst, kommt es regelmäßig zu schweren Verletzungen oder zum Tod der Tiere.

Gerade in den Abend- und Nachtstunden sind Igel aktiv auf Nahrungssuche ? und damit einem besonders hohen Risiko ausgesetzt. Ein umsichtiger Umgang mit Mährobotern kann folglich Leben retten. Die Hauptaktivitätszeiten der Tiere liegen zwischen Dämmerung und Morgengrauen. Die Kreisverwaltung empfiehlt daher: Betrieb von Mährobotern nur bei Tageslicht, idealerweise zwischen 10 und 19 Uhr. Verzicht auf nächtliches Mähen, insbesondere in der Hauptaktivitätszeit der Igel (Frühjahr bis Herbst). Gestaltung naturnaher Rückzugsräume im Garten, etwa durch Laubhaufen, nicht gemähte Randstreifen oder Hecken.

Der Schutz heimischer Wildtiere ist ein wichtiger Bestandteil des Arten- und Tierschutzes. Mit wenigen Maßnahmen können Bürgerinnen und Bürger einen wirkungsvollen Beitrag dazu leisten.

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